Giftköder: WWF ist entsetzt

09 November 2012
Im Puschlav sind vergiftete Fleischköder aufgetaucht, mit denen unbekannte Täter möglicherweise dem Bündner Bären M13 schaden wollten. Der WWF verurteilt diese Aktion aufs Schärfste, denn solche (Ratten-)Giftköder führen zu einem extrem qualvollen Tod und gefährden nicht nur M13, sondern auch Hunde, Füchse und andere Waldtiere. Dass ausgerechnet jetzt Giftköder ausgelegt wurden, ist schwer verständlich, denn der Bär hat in den letzten Wochen weder Schafe gerissen noch sonstige Schäden angerichtet. Die vergifteten Köder zeigen, dass es noch sehr viel mehr Aufklärungsarbeit braucht, damit in der Schweiz ein Zusammenleben von Bär und Mensch wieder möglich wird.

(WWF-Kommentar zu den Giftködern im Puschlav)

Kontakt:

Anita Mazzetta, Geschäftsleiterin WWF Graubünden, 076 500 48 18
Stefan Inderbitzin, Mediensprecher WWF Schweiz, 079 720 50 92
Der Bär und die Schweiz waren lange Zeit kein Team mehr.
© Wild Wonders of Europe /Staffan Widstrand / WWF

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