Bei Holzprodukten schneiden Schweizer Baumärkte am besten ab. / ©: WWF Schweiz / Michael Würtenberg

Bauen mit Holz

Aus ökologischer Sicht ist es grundsätzlich sinnvoll, Holz fürs Bauen zu verwenden – vorausgesetzt, das Holz stammt aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung. Leider ist dies heute noch nicht immer der Fall.
Der WWF engagiert sich, dass beim Bauen Holz mit dem FSC-Label verwendet wird. Holzarchitektur liegt im Trend. Bereits jetzt werden 15 Prozent der Schweizer Einfamilienhäuser aus Holz gebaut, und der Import von Gebäuden aus Holz hat sich seit 1995 fast verdoppelt. 60 Prozent des im Bau verwendeten Holzes wird importiert. Über verschlungene Wege gelangt so auch Holz aus illegalem Abbau in die Schweiz. Insbesondere Halbfertigprodukte wie zum Beispiel Fenster, Türen, aber auch Fertigprodukte wie Parkette, Küchen und Möbel können Holz aus Raubbau enthalten. Auch sind nach wie vor Sperrholz oder Furniere, Türen und Parkette mit Tropenholz erhältlich.

Um zerstörerischen Holzschlag zu vermeiden, braucht es Transparenz bezüglich Herkunft und Schlagpraxis. Das FSC-Label schafft diese Transparenz. Das Label bürgt sowohl bei ausländischem wie inländischem Holz dafür, dass dieses mit Rücksicht auf Menschen und Natur gewonnen wird.

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