Westpazifischer Grauwal / ©: Jean-Jacques Ruchti

Weiterkämpfen für die Grauwale

Alljährlich findet die Konferenz der Internationalen Walfang-Kommission IWC statt. Auch der WWF ist regelmässig dabei, um für die Anliegen der Wale zu kämpfen. Unter anderem setzt er sich für die letzten 150 westpazifischen Grauwale ein.
Vor der russischen Insel Sachalin leben nur noch 150 Exemplare der stark bedrohten westpazifischen Grauwal-Population, davon weniger als 30 fortpflanzungsfähige Weibchen. Die Meeressäuger finden ihre Nahrung ausgerechnet in dem Gebiet, wo die «Sakhalin Energy Investment Company» eine neue Ölplattform plant.

Ölplattformen: Verheerende Auswirkungen

Die Baumassnahmen, seismischenTests und Ölbohrungen verursachen enormen Lärm. Dieser Lärm könnte die Grauwale, die sich mittels Schallwellen orientieren und kommunizieren, von ihren überlebenswichtigen Futterquellen vertreiben. Die seichten Gewässer nahe Sachalin sind zudem die einzigen Gewässer, wo die Kälber von ihren Muttertieren lernen, wie man frisst. Eine zusätzliche Bedrohung bildet die steigende Umweltverschmutzung durch auslaufendes Öl.

Werden Sie jetzt aktiv

Teilerfolg dank unseren Supportern

Anfang 2012 hat der WWF weltweit eine Petition gestartet um die letzten Grauwale der westpazifischen Population zu schützen. Allein in der Schweiz appellierten über 3000 Menschen per Mail an Credit Suisse CEO Brady Dougan, gegen eine weitere Ölplattform Stellung zu beziehen. Die Credit Suisse ist eine von mehreren Banken, die das Ursprungsprojekt finanziert haben und steht damit auch in der Verantwortung, dass es nicht zu einem weiteren Ausbau der Ölplattformen vor Sachalin kommt.

Über 26 000 Menschen haben sich weltweit für den Erhalt der Grauwale und gegen weitere Ölplattformen eingesetzt, indem sie die Banken zu keiner weiteren Finanzierung aufgerufen haben. Mit Erfolg: Die Entscheidung über den Bau einer weiteren Ölplattform wurde mittlerweile um weitere 5 Jahre vertagt. Dies auch dank dem grossen Druck, der durch unsere Supporter aufgebaut werden konnte. Die Gefahr ist also noch nicht gebannt, es bleibt aber mehr Zeit, für den Schutz der Wale zu kämpfen. Mit Ihrer Hilfe können wir dranbleiben.

A propos dranbleiben: Die Bewegungen des mit einem Sender ausgestatteten Walweibchens "Varvara" können Sie, wöchentlich aktualisiert, im Internet verfolgen.

Helfen Sie uns jetzt, die Wale zu schützen. Spenden Sie zum Schutz der Meere und Küsten!


Video: Bedrohung der Grauwale (englisch)

Abonnieren Sie den WWF Newsletter

Kompakt und aktuell: Ihre WWF News per E-Mail. Melden Sie sich jetzt an!

Werden Sie unser Fan


Dem WWF auf Twitter folgen

Gelesen: Rekord bei #arktisch​er #Eisschmelze Gedacht: Nicht schon wieder, das müssen wir ändern! https://t.co/lW5ZwNcrB1
vor 1 Stunde @WWF_Schweiz

Helfen Sie uns, die Wälder weltweit zu schützen

Alpen

Ihre Spende an den WWF kann steuerlich geltend gemacht werden.