/ ©: WWF

Earth Hour

Die WWF Earth Hour ist eine einfache Idee, die rasend schnell zu einem weltweiten Ereignis wurde: Millionen von Menschen schalten am gleichen Abend ihr Licht aus. An unzähligen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten in tausenden Städten wird 60 Minuten lang die Beleuchtung gelöscht.

Earth Hour will durch das Licht abschalten nicht Strom sparen, es handelt sich um eine symbolische Aktion. Doch Earth Hour ist eine globale Gemeinschaftsaktion, die nachwirkt: Die Aktion motiviert, umweltfreundlicher zu leben und zu handeln – weit über die sechzig Minuten hinaus.
 

2016 beleuchtet die Erfolge

Die diesjährige internationale Earth Hour stand unter dem Motto «Shine a Light on Climate Action». Der WWF zeigte dabei auf, dass entgegen weit verbreitetem Pessimismus die Klimaziele erreichbar sind und Klimaschutz bereits im grossen Stil im Gange ist. Natürlich reichen diese Bemühungen noch nicht, doch Sie werden überrascht sein, was sich in den letzten zehn Jahren Earth Hour alles verändert hat: Schweizer Gemeinden haben die Energiewende bereits vollzogen, Energie aus Sonne und Wind ist günstiger als die aus Kohle und Öl und auch Firmen denken um.

Zu den Klimaerfolgen

Big Ben, Tokyo Tower oder Eiffelturm - dieses Jahr gingen zur Earth Hour die Lichter bei über 400 Sehenswürdigkeiten in 178 Ländern aus. Den passenden Rahmen für die Earth Hour boten 6'600 Events und 1,23 Millionen Menschen, die auf den Klimawandel aufmerksam machten. Mit der diesjährigen Social-Media-Aktion «Donate your feed» halfen Facebook- und Twitter-User mehr Bewusstsein für Klimathemen zu schaffen – was erfreulich gut funktionierte : Es konnten rund 18,7 Millionen Menschen erreicht werden.

Auch in der Schweiz nahmen Städte und Gemeinden an der Aktion teil.

Folgende Orte nahmen 2016 teil:

 

2015 forderten wir mehr Taten beim Klimaschutz

Bei über 1400 Sehenswürdigkeiten gingen am Abend des 28. März 2015 weltweit die Lichter aus - die letztjährige Earth Hour setzte damit ein starkes Zeichen für den Klimaschutz. Es beteiligten sich 172 Länder und Regionen. In der Schweiz rüttelte der WWF zur Earth Hour die Schweizer Politik wach. Gemeinsam mit der Klima-Allianz sammelte der WWF mit der «Petition für eine gerechte Klimapolitik» Stimmen für ein Anliegen, das man nicht mehr auf die lange Bank schieben kann. Auch die Schweiz muss beim Klimaschutz endlich handeln!

107‘765 Unterzeichnende verlangten, dass die Schweiz ihre Energieversorgung bis 2050 vollständig auf erneuerbare Quellen umstellt und Entwicklungsländer bei Klimaschutz und Anpassungsmassnahmen finanziell unterstützt werden.

Klimaerfolge

CO2-Emissionen sinken weltweit

 

Firmen auf Klimakurs

 

Erneuerbare günstiger als Öl und Kohle

 

Von der Energieschleuder zum Kraftwerk

 

Die Unabhängigen

 

Die Klimabewegung

Earth Hour 2016

Earth Hour Pyramids Giza Before After 2010 / ©: WWF Canon / Jason Larkin
Earth Hour Pyramids Giza Before After 2010
© WWF Canon / Jason Larkin
Earth Hour / ©: © WWF/Vaios Chasialis/EUROKINISSI
Athen, Griechenland: Die Akropolis wie jede Nacht und während der Earth Hour.
© © WWF/Vaios Chasialis/EUROKINISSI

Grösste Umweltaktion der Welt

Alles begann 2007 in einer Stadt – Sydney. Mehr als 2,2 Millionen australische Haushalte nahmen am 31. März 2007 an der ersten Earth Hour teil und schalteten bei sich zu Hause für eine Stunde das Licht aus, um ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen. Ein Jahr später erreichte Earth Hour 370 Städte in 35 Ländern verteilt über 18 Zeitzonen. Earth Hour wurde zur globalen Bewegung. In den vergangenen drei Jahren schrieb Earth Hour Geschichte und wurde zur grössten weltweiten Umweltschutzaktion, die es je gab.

Earth Hour Pyramids Giza Before After 2010 / ©: WWF Canon / Jason Larkin
Earth Hour Pyramids Giza Before After 2010
© WWF Canon / Jason Larkin

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