Braunbär / ©: Wild Wonders of Europe / Staffan Widstrand / WWF

Die Schweiz steht hinter M25

Wir sind überwältigt – in einer Woche wurde das Petitionsziel erreicht und sogar übertroffen: Herzlichen Dank für Ihre Stimme!
22'509 Stimmen sprachen sich innerhalb eines Monats für den Jungbären M25 aus. Am 11. Juni wurden die Unterschriften an den Bündner Regierungspräsidenten Mario Cavigelli übergeben: Ein Rückhalt für die Arbeit der Bündner Behörden zum Schutz des Bären. 

Damit Bären in den betroffenen Regionen akzeptiert werden, sind vielerorts Anpassungen nötig. Wir sind überzeugt, dass Mensch und Bär friedlich nebeneinander leben können, wenn die betroffenen Gebiete folgende bewährte Massnahmen umsetzen:
  • Flächendeckender Herdenschutz
  • Angepasstes Abfallkonzept, bärensichere Abfallkübel
  • Elektrozäune für Bienenhäuschen

WWF stiftet bärensicheren Abfallcontainer
Als symbolisches Zeichen seiner Unterstützung hat der WWF bei der Petitionsübergabe dem Kanton einen von der Firma Brüco zur Verfügung gestellten Abfallkübel übergeben. Im Val Müstair hatte der WWF bereits mitgeholfen, zusammen mit der Gemeinde ein bärentaugliches Abfallkonzept umzusetzen.

Der italienische Jungbär M25 hat zwar die Schweiz Richtung Italien wieder verlassen, aber er kann jederzeit zurückkehren. Zudem werden bald weitere Jungbären aus dem Trentino die Schweiz durchstreifen. Mit der erfolgreichen Bären-Petition setzt der WWF nun ein starkes Signal für die Rückkehr der Grossraubtiere. 

Zwei unnötige Abschüsse
Seit 2006 haben nun bereits neun Bären die Schweiz besucht. Die Schweiz hat mit JJ3 und M13 bereits zwei Bären getötet, obschon sie international streng geschützt sind. Langfristig führt jedoch kein Weg daran vorbei, dass sich die betroffenen Alpenregionen auf die natürliche Rückeinwanderung der Grossraubtiere vorbereiten.
 

Das können Sie tun

  • Mit der symbolischen Braunbär-Adoption helfen Sie dem WWF, noch mehr für die Braunbären und ihren natürlichen Lebensraum zu tun.

    Dem Braunbären helfen

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DIE WWF-BÄRENPETITION
Lieber Bündner Regierungsrat, liebe Bundesbehörden 

Erneut ist ein Jungbär bei uns eingewandert. Wieder besucht er den Kanton Graubünden. Wir bitten Sie, M25 in der Südostschweiz willkommen zu heissen. Damit der Bär eine echte Chance hat, braucht es einen ausreichenden Herdenschutz, gesicherte Bienenhäuser und bärensichere Abfalleimer. Bitte tun Sie alles, damit der Bär nicht das gleiche Schicksal erleidet wie zwei seiner Vorgänger! Die Schweiz hat mit JJ3 und M13 bereits zwei Bären getötet, obschon diese Wildtiere international streng geschützt sind.

Wir bitten deshalb auch die Bundesbehörden, den Kanton Graubünden bei seinen Schutzbemühungen für den Bären tatkräftig zu unterstützen. Der Bär und die Unterzeichner dieser Bittschrift danken Ihnen schon jetzt für Ihren Einsatz!

weiterführende informationen

Links:

panda

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