Am 17. Juni 2012 wird über die eidgenössische Volksinitiative «Eigene vier Wände dank Bausparen» abgestimmt, die vom Schweizerischen Hauseigentümerverband (HEV) lanciert wurde. Der WWF empfiehlt die Ablehnung.
Durch die Möglichkeit den Erwerb von Wohneigentum von den Steuern abzuziehen, wird der Bau von überdimensionierten Wohnungen mit höherem Energiebedarf gefördert. Dies wirkt sich negativ auf den Umgang mit der Umwelt und den Ressourcen aus. Zweitens bewirkt die Initiative eine landschaftliche Zersiedelung und erhöht den Bedarf an Boden, was sich negativ auf die Biodiversität auswirkt.
Aus diesem Grund empfiehlt der WWF Schweiz die Bausparinitiative des HEV am 17. Juni zur Ablehnung.
Zersiedelung und Energieverschleiss dürfen nicht subventioniert werden
Im Gegensatz zur ersten Bausparinitiative, über die das Stimmvolk im März abgestimmt hat, sind in dieser Vorlage nicht einmal mehr Anreize für energetische Gebäudesanierungen vorgesehen. So bleiben in dieser Bausparinitiative einzig die negativen Auswirkungen für die Umwelt. Ökonomisch betrachtet handelt es sich bei den fiskalischen Bauspar-Anreizen um Subventionen. Der WWF Schweiz setzt sich für die Abschaffung ökologisch schädlicher Subventionen ein. Mit dieser Volksinitiative würde ein neuer Fehlanreiz geschaffen.Aus diesem Grund empfiehlt der WWF Schweiz die Bausparinitiative des HEV am 17. Juni zur Ablehnung.


























