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Naturparadies Mekong

Eine Schlange mit rubinroten Augen, eine Fledermaus mit dämonischem Aussehen und ein Frosch, der Vogellaute von sich gibt: Innert einem Jahr haben Forscher 126 neue Arten in der Mekong-Region entdeckt.

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© Peter Paul van Dijk Darwin Initiative © Peter Maguire © Jodi J. L. Rowley © Gábor Csorba © Jodi J. L. Rowley ©  John Varigos © George Zug,  National Museum of Natural History-Smithsonian
Durchschnittlich entdeckte man 2011 mehr als zwei Arten pro Woche, von denen die meisten nur in der Mekong-Region zu finden sind. Seit 1997 sind es erstaunliche 1‘710 Spezies, welche in diesem Naturparadies entdeckt wurden.

Der neue WWF-Report berichtet über zehn aufregende Entdeckungen in der Mekong-Region, die Laos, Myanmar, Thailand, Vietnam und die chinesische Provinz Yunnan umfasst. Darunter finden sich einige skurril anmutende Vertreter, wie etwa die dämonisch aussehende Beelzebub-Fledermaus (Murina beelzebub), eine rotäugige Grubenotter (Trimeresurus rubeus) oder ein goldfarbener Mini-Fisch (Boraras naevus) mit einer Körperlänge von nur zwei Zentimetern. Besonders exotisch ist ein bisher unbekannter Laubfrosch aus den Wäldern des nördlichen Vietnams. Die männlichen Vertreter locken Weibchen mit Gesang an, der sich anhört, als sei er von einem Vogel. Dabei klickt, pfeift und zwitschert der Frosch stets in einem anderen Rhythmus, mit neuer Melodie und variierender Tonlage.

70% der Säugetierarten auf der Roten Liste

«Noch immer scheint die hohen biologische Vielfalt in Südostasien für Überraschungen gut zu sei. Doch wir laufen Gefahr, dass zahlreiche Arten verschwinden, bevor wir sie überhaupt kennen», warnt Stefan Ziegler, WWF-Referent für die Mekong-Region. Die Lebensräume entlang des Mekongs seien durch den Bau von Strassen, Dämmen und schnell wachsende Städte bedroht. Bereits heute fänden sich 70 Prozent der Säugetierarten, die nur dort vorkommen, auf der Roten Liste. Bedroht sind beispielsweise der Indochinesische Tiger und der Asiatische Elefant.
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