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Fukushima

Fukushima ist seit rund einem Jahr ein weiteres Symbol für die Unbeherrschbarkeit der Atomkraft. Takamasa Higuchi, CEO WWF Japan, erklärt, wie der WWF auf eine nachhaltige Energiewende in Japan hinarbeitet.
Wie stellt sich die Bevölkerung zur Atomenergie?
Die Stimmung ist gekippt, so dass heute wohl eine klare Mehrheit gegen AKW ist. Doch ist Japan gespalten, denn vor allem in Industrie- und Wirtschaftskreisen ist die Befürwortung der Atomenergie ungebrochen. In der Regierung scheint sich ein Umdenken anzubahnen, ein neuer Energie- Basisplan ist in Vorbereitung.

Wofür setzt sich der WWF ein?
Der WWF Japan fordert die Regierung auf, den mittelfristigen Atomausstieg und eine zu 100 Prozent erneuerbare Energieversorgung verbindlich in den Basisplan aufzunehmen. In einer ersten Studie haben wir aufgezeigt, dass der Gesamtenergiebedarf Japans – Strom, Wärme, Transport – bis 2050 um 50 Prozent gesenkt werden kann. Eine weitere Studie belegt, dass die restlichen 50 Prozent erneuerbar bereitgestellt werden können. Dafür leisten wir Lobbyarbeit und sammeln Unterschriften.

Was können wir in der Schweiz tun?
Unsere Unterschriftenkampagne ist offen für alle. Auch Ihre Unterschrift ist willkommen und wichtig. Sie hilft uns, unsere Forderung an die japanische Regierung zu bekräftigen. Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung!

Petition des WWF Japan



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  • Tamagasa Higuchi, CEO des WWF Japan / ©: WWF
    «Mit Ihrer Teilnahme an der Petition unterstützen Sie den WWF Japan in seinen Forderungen nach einem mittelfristigen Atomausstieg und der verbindlichen Zusage zur erneuerbaren Energieversorgung in Japan.
    Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!»
    Takamasa Higuchi, CEO WWF Japan.

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Making of: So entstand die Energiewendefestival-Maschine. http://t.co/pQmmrxQ76h #video
vor 4 Stunden @WWF_Schweiz

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