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MenschenStrom gegen Atom

Am 11. März jährt sich die Katastrophe von Fukushima zum ersten Mal. In der Schweiz laufen alte Reaktoren trotz bekannter Mängel noch immer. Beim MenschenStrom gegen Atom wird die sofortige Ausserbetriebnahme der AKW Mühleberg und Beznau gefordert.
Die Atomkatastrophe in Fukushima im März des vergangenen Jahres hat die Schweizer Bevölkerung bestürzt und aufgerüttelt. 20 000 Menschen forderten am 22. Mai 2011 den Ausstieg aus der Atomenergie. Wenige Tage später hat der Bundesrat den schrittweisen Ausstieg beschlossen. Bis dieser verbindlich wird, ist es aber noch ein langer Weg. Ein konsequentes und ehrgeiziges Programm für den Umstieg ist bisher nicht erkennbar.

Ausstieg erst 2034 geplant

Mit dem schrittweisen Ausstieg sind die Probleme der Atomkraft zudem nicht vom Tisch. «Der Atomausstieg ist erst um das Jahr 2034 geplant. Die Risiken, die mit der Atomenergie zusammenhängen, lassen sich aber nicht einfach um Jahre hinausschieben», sagt Laura Schnüriger, Mitorganisatorin des MenschenStroms gegen Atom. Gesellschaft und Politik sind weiterhin gefordert, ihre Stimme gegen die Atomkraft und für die Energiewende zu erheben.

Risse im Kernmantel sind längst bekannt

Der MenschenStrom am 11. März 2012 bleibt also bitter nötig. Bereits über 90 Trägerschaftsorganisationen rufen zum Marsch mit anschliessender Kundgebung nahe des AKW Mühleberg auf. Die Wahl des Kundgebungsortes ist nicht zufällig. «Die Sicherheitsmängel des Schrottreaktors Mühleberg, etwa die Risse im Kernmantel, sind seit längerem bekannt», sagt Laura Schnüriger.

Mühleberg und Beznau vom Netz – jetzt!

Es ist bedenklich, dass alte, gefährliche Risikoreaktoren wie das AKW Mühleberg trotz bekannter Mängel immer noch am Netz sind. Die Organisatoren und Träger des MenschenStroms gegen Atom fordern deshalb «Mühleberg und Beznau vom Netz – jetzt!». Sie sind überzeugt, dass eine rasche und konsequente Energiewende möglich ist und laden alle herzlich ein, am MenschenStrom mitzuwandern und ein friedliches Zeichen zu setzen für eine erneuerbare Zukunft.

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