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Artenreiche Alpenweiden Wären die Alpen heute noch vom Menschen unberührt, würde die meiste Vegetation unterhalb der Baumgrenze aus Laubmischwäldern in den Tälern und aus Nadelwäldern in den Höhenlagen bestehen.
Durch die Abholzung und die Nutzung der Böden für die Landwirtschaft hat der Mensch offene Gebiete geschaffen, wo sich neue Pflanzenarten und -gemeinschaften festsetzen konnten. Solange sie extensiv bewirtschaftet sind (jährlicher später Schnitt oder moderate Beweidung, keine Bewässerung und kein Dünger), beherbergen Trockenweiden und -wiesen nicht nur eine Vielfalt an seltenen und gefährdeten Pflanzenarten, sondern auch unzählige Schmetterlinge, Heuschrecken, Spinnen und andere kleine Insekten.
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