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Herdenschutz und Tourismus
Herdenschutzhunde in der Schweiz.
Bitte auf Distanz bleiben und ruhig Blut bewahren
Die Rückkehr der Grossraubtiere in die Schweiz ist eine Tatsache. Es braucht also Herdenschutz.

Zum Start der Wander- und Bikesaison publiziert der WWF Faltblätter und Kleinplakate mit Tipps für Bergler und Freizeitsportler. Sie sollen helfen, Konflikte zu vermeiden.

Darum geht's: Anstatt einen Bogen um Schafherden mit Schutzhunden zu machen, weichen viele Wanderer nicht von ihrem Weg ab. Oder Hundehalter denken nicht daran, ihren Vierbeiner an die Leine zu nehmen. Die Schutzhunde machen dann ihren Job und rennen bellend auf die vermeintliche Gefahr für die Herde los. Wenn Touristen in dieser Situation ruhig bleiben und weitergehen, ziehen sich die Hunde rasch zurück. Biker sollten frühzeitig vom Rad steigen und die Herde zu Fuss passieren.


Tipps für Wanderer und Biker
  • Bleiben Sie ruhig, wenn die Schutzhunde bellen.
  • Versuchen Sie, die Herde zu umgehen und möglichst wenig zu stören.
  • Vermeiden Sie Provokationen mit Stöcken und schnellen Bewegungen.
  • Nehmen Sie Ihren eigenen Hund an die Leine.
  • Biker und Jogger: Halten Sie an und gehen Sie langsam an der Herde vorbei.
  • Falls die Schutzhunde Ihnen entgegenkommen, streicheln Sie die Hunde nicht.
  • Füttern Sie die Schutzhunde nicht und vermeiden Sie das Spiel mit ihnen.
  • Ignorieren Sie die Schutzhunde, wenn sie Ihnen beim Weitergehen folgen.

 
Wichtige Tipps für Wanderer und Biker
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