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Den Kaukasische Leoparden vor dem Aussterben retten Zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer hat der Mensch den Leoparden fast ausgerottet: Von der Unterart Panthera pardus saxicolor gibt es im gesamten Kaukasus schätzungsweise nur noch 40 bis 65 Individuen. Zu diesem Schluss kommt der von IUCN im Mai 2007 publizierte Statusbericht, den IUCN auf der Grundlage von Forschungen des WWF und Partnerorganisationen in der Region erstellte.
Wegen dieser alarmierenden Zahlen lud der WWF vom 30. Mai bis 1. Juni 2007 knapp 30 Vertreter von staatlichen und nicht-staatlichen Institutionen aller sechs Kaukasus-Länder (Russland, Georgien, Armenien, Aserbaidschan, Türkei, Iran) nach Tbilisi ein. Dort erarbeiteten sie eine regionale Strategie zum Schutz dieser bedrohten Katzenart. Die Umsetzung der Strategie erfolgt auf nationaler Ebene unter Einbezug aller relevanten Akteure, d.h. zuständige staatliche Stellen, NGOs, Forschungseinrichtungen und die lokale Bevölkerung.
Der Schnappschuss im April 2004 (rechts oben) war eine kleine Sensation: Im Osten Georgiens konnte mit einer Fotofalle endlich ein aktueller Nachweis eines Leoparden in Georgien erbracht werden. Aber die Rückkehr der charismatischen Raubkatze ist leider noch nicht gesichert.
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