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33 Meter, 120 Tonnen Zu den Bartenwalen gehören 11 verschiedene Arten. Am beeindruckendsten ist wohl der Blauwal, der bis zu 33 Meter lang und 120 Tonnen schwer werden kann. Er ist damit das grösste Tier, das je auf der Erde gelebt hat. Der kleinste Bartenwal ist der Zwergwal, der immerhin noch eine Länge von 8 Metern erreicht.
Die zweite Gruppe, zu denen alle Delfine gehören, sind die Zahnwale. Wie ihr Name besagt, besitzen sie für die Nahrungsaufnahme Zähne. Circa 70 verschiedene Arten leben in den Meeren, aber auch im Süsswasser. Man unterscheidet Flussdelfine, Delfinartige, Schnabelwalartige und Pottwalartige. Die Grössenunterschiede sind enorm: Während der Hector-Delfin 1,5 Meter gross wird, kann ein männlicher Pottwal bis zu 18 Meter lang werden.
Viele Walarte, vor allem Grosswale und Flussdelfine, sind gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Vielen Grosswalen wurde die in den vergangenen Jahrhunderten intensiv betriebene Waljagd zum Verhängnis. Seit 1982 ist deshalb ein internationales Moratorium für die Jagd auf Grosswale in Kraft, an das sich aber leider nicht alle halten. Walfang ist aber nicht der einzige Grund, wieso viele Walarten ums Überleben kämpfen. Neue Bedrohungen sind hinzu gekommen: Giftige Substanzen im Meer, Öl- und Gasförderung in ihren Nahrungsgründen, Zusammenstösse mit Schiffen. Eines der grössten Probleme ist der sogenannte Beifang: Jedes Jahr verenden schätzungsweise 300000 Wale in Fischernetzen, in denen sie sich verheddern. Auch der Klimawandel beeinflusst die Überlebenschancen der Wale, weil das Futterplankton sehr empfindlich auf Wärmeunterschiede reagiert.
Seit Jahren setzt sich der WWF dafür ein, die Bedrohungen für Wale zu verringern. Der WWF fordert, dass Walfang nur unter der strengen Kontrolle der IWC (International Whaling Commission) und nur für den Eigenbedarf erlaubt sein soll, und dass sich auch die Walfangnationen Island, Norwegen und Japan wirklich daran halten. Darüber hinaus unterstützt der WWF die Einrichtung von Walschutzgebieten und setzt sich für Fischfangmethoden ein, welche die Wale nicht mehr gefährden.
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Die Internationale Walfangkommission IWC
Die internationale Walfangkommission regelt den kommerziellen Walfang. Sie bestimmt beispielsweise Fangquoten oder Walschutzgebiete. Seit 1986 gilt ein Fangverbot für Grosswale (Moratorium). Dennoch gehen Japan, Island und Norwegen weiterhin auf Walfang. In der IWC sind rund 40 Staaten vertreten, darunter auch die Schweiz.
WWF Tipps zur Walbeobachtung
Whale Watching wird immer beliebter und ist eine gute ökonomische Alternative zum Walfang. Pro Jahr bestaunen 10 Millionen Menschen die Tiere aus der Nähe. Doch nicht alle Anbieter arbeiten seriös. Finden Sie mehr dazu im Pdf-Dokument.