Artenschutz international
Von den weltweit schätzungsweise 1.75 Millionen wissenschaftlich beschriebenen Arten wurden bis zum Jahr 2010 knapp 48000 von der Weltnaturschutzunion IUCN (Rote Liste) auf ihre Gefährdung untersucht. Die Ergebnisse sind ernüchternd. Von den untersuchten Säugetieren sind 21% bedroht. Bei den Reptilien, Amphibien und Fischen sind es je rund 30%. Bei den Spinnen sind 56% aller Arten bedroht. Bei den Pflanzen sind 86% der Moose und 73% der Blütenpflanzen betroffen. Sämtliche Pilze und Flechten sind gefährdet.
Lebensraumverlust, Jagd auf die bedrohten Tiere selber, aber auch auf ihre Beutetiere, Krankheiten, Isolation der verschiedenen Populationen und internationaler Handel mit gefährdeten Tier- und Pflanzenarten bedrohen die Vielfalt des Lebens auf unserem Planeten. Der WWF engagiert sich in über 100 Ländern für den Erhalt dieser Artenvielfalt. Schutzgebiete, Verbindungskorridore zwischen einzelnen Schutzparks, Bekämpfung der Wilderei und der illegalen Ausbeutung sind Massnahmen des WWF zur Erhaltung der biologischen Vielfalt.
Am häufigsten beschlagnahmte Souvenirs
- Elfenbein von Elefanten
- Muscheln und Korallen (ganze Objekte oder Halsketten und Ohrringe)
- Schalen der Fechterschnecke
- Stiefel, Taschen, Gürtel oder Portemonnaies aus Schlangen- und Echsenhaut
- Produkte aus Alligator- und Krokodilleder
- Lebende Pflanzen wie Orchideen und Kakteen
- Traditionelle chinesische Medizin, welche Tigerknochen, Bestandteile von Leoparden, Rhinozeroshorn, Bärengalle oder Moschus enthält
- Schildkröten oder Produkte aus Schildpatt wie Schmuck, Schalen, Brillen, Haarspangen und Kämme
- Schals aus Shahtoosh-Wolle
- Mäntel aus Leoparden- oder Tigerfell
- Kaviar
- Lebende Tiere wie Papageien, Raubvögel oder Reptilien
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