Ein erfolgreiches Abkommen muss konsequent darauf ausgelegt sein, die globale Temperaturzunahme auf maximal 2°C zu beschränken.
Die wichtigsten Forderungen des WWF:
Die Industrieländer müssen sich verbindlich verpflichten, ihren Treibhausgasausstoss bis 2020 um 40 Prozent gegenüber den Werten von 1990 zu senken.
Gleichzeitig müssen sich die Industrieländer auf eine Zukunft mit „Null-CO2-Emissionen“ vorbereiten.
Die Entwicklungsländer müssen ihren Emissionsanstieg um 30 Prozent unterhalb deren gegenwärtigen Emissionsentwicklungspfad senken.
Als historische Verursacher müssen die Industrieländer Gelder für den Schutz der Entwicklungsländer vor den Schäden des Klimawandels und die Unterstützung auf dem Weg zu einer klimaverträglichen Entwicklung im Umfang von jährlich 160 Milliarden US Dollar bereit stellen. Für die Schweiz sind dies Zahlungen in der Höhe von 1.7 Milliarden Schweizerfranken pro Jahr.
Und auch das braucht es:
Entwicklungsländer brauchen Anreize, um die Abholzung von Wäldern in grossem Massstab zu stoppen (REDD). Denn gerodete Wälder nehmen kein CO2 mehr auf und stossen beim Brandroden das gespeicherte CO2 im Holz und in den Böden wieder aus.
Programme zur Entwicklung und Verbreitung von klimafreundlichen Technologien müssen im Kampf gegen den Klimawandel gefördert und die Technologien auch den armen Ländern zur Verfügung gestellt werden.
Die Emissionen in der Luft- und Schifffahrt müssen gesenkt werden, auch wenn eine Regelung wegen ihrer grenzüberschreitenden Natur schwierig ist.