COP15 steht für die UN-Klima-konferenz in Kopenhagen.Dort wird im Dezember über eine Nachfolgeregelung des Kyoto-Protokolls verhandelt.
Die Abkürzung COP15 bedeutet dabei 15. Conference of Parties. Die teilnehmenden Länder werden ein neues internationales Abkommen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen verabschieden und Unterstützung bei Anpassungsmassnahmen beschliessen. Es soll ab 2013 in Kraft treten, da 2012 die Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls ausläuft. Vom Ausgang dieser Konferenz wird entscheidend abhängen, ob es gelingt, den vom Menschen verursachten Klimawandel zu begrenzen, so dass die gefährlichsten Klimaauswirkungen verhindert werden können.
Die Hintergründe
Organisiert werden die jährlichen Weltklimakonferenzen durch die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC). Die Konvention wurde 1992 auf dem Erdgipfel in Rio de Janeiro verabschiedet: 192 Staaten verpflichteten sich damals, die klimaverändernden Emissionen zu stabilisieren und eine „gefährliche menschliche Beeinflussung des Klimas“ zu verhindern. Teil der Konvention ist das Kyoto-Protokoll, das 1997 am Klimagipfel in Kyoto beschlossen wurde.
Was hat der WWF damit zu tun?
Der WWF nimmt mit Beobachterstatus an den Verhandlungen teil. WWF Experte Patrick Hofstetter ist ausserdem Mitglied der offiziellen Schweizer Verhandlungsdelegation, so wie dies weitere WWF-Experten in anderen nationalen Delegationen tun.
Der WWF mobilisiert die Bevölkerung mit Vote Earth und der Licht-Aus-Aktion in Kopenhagen. Dann spielt er auch eine wichtige Rolle als Vermittler, da er als internationale Organisation einen guten Überblick hat, welche Länder wie zu bestimmten Fragen stehen und so mithelfen kann, mehrheitsfähige Lösungen zu finden. Um die nötigen Allianzen zu schmieden, greift der WWF zurück auf seine Arbeit und Erfahrung mit der Wissenschaft, den Regierungen, der Wirtschaft und den Medien.