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Meere & Küsten

Der blaue Planet
Vom Weltall aus betrachtet ist die Erde ein blauer Planet. Blau, weil über zwei Drittel (71%) der Erdoberfläche aus Wasser bestehen. Rund 96.5% des gesamten Wassers findet sich in den Meeren. Würde man die Meere gleichmässig über die Erdoberfläche verteilen, hätte man ein Weltmeer mit einer mittleren Tiefe von 2500 Metern. 58% der Meeresoberfläche breiten sich über Tiefen von mehr als 4000 Metern aus. Der tiefstgelegene Meeresgrund befindet sich im Marianengraben östlich der Philippinen auf 11034 Metern Tiefe, gemessen an der vertikalen Distanz überragt er damit die Spitze des höchsten Berges.

Meere weisen einen enormen Artenreichtum auf. In den Meeren leben verschiedenste Lebensformen von winzigen Bakterien bis hin zum grössten Tier der Erde, dem bis zu 33 Meter langen Blauwal. Ihre Vielfalt an Farben und Gestalten übersteigt bei weitem diejenige an Land. Die Dreidimensionalität des Wassers begünstigt viele Lebensformen. Während Landtiere viel Energie für die Fortbewegung brauchen, werden Fische vom Auftrieb des Wassers getragen.
Industrielle Fischereien übernutzen 75% der Meere
Meere in Gefahr
Fangflotten mit modernster Technik plündern die Meere, industrielle Fischzuchten zerstören ganze Küstenabschnitte, zerstörerische Fangmethoden und die Klimaerwärmung bedrohen Korallenriffe. Verschmutzung und Versauerung sind weitere Gefahren für die Meere.
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Korallenriff, Turtle Island, Philippinen.
Hoffnung für die Meere
Der WWF setzt sich ein für Meeresschutzgebiete und für eine Fischerei, die den Fischreichtum nutzt, ohne ihn zu plündern.
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Der Golfstrom sorgt für verhältnismässig mildes Klima auf den Lofoten, Norwegen
Ozeane und Klima
Ohne Golfstrom wären die Temperaturunterschiede in Westeuropa wesentlich höher. Der Atlantik wirkt aber nicht nur als Zentralheizung des westeuropäischen Winter, sondern nimmt auch riesige Mengen des Treibhausgases CO2 auf.
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Killer whale ( Orcinus orca). 3 year old female babysitting. Puget Sound, Washington, USA
Die Riesen der Ozeane
Viele Wale sind bedroht - trotz Verbotes des kommerziellen Walfangs. Verschmutzung, weniger Nahrung, der Klimawandel und Fischernetze, in denen sie als Beifang enden, setzen ihnen zu.
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Ratgeber für Fisch und Meeresfrüchte
Fisch essen mit Mass
Helfen Sie mit, die Fischbestände der Ozeane zu schonen. Essen Sie Meeresfisch mit Mass und achten Sie beim Einkaufen auf das MSC-Label. 
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