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Illegaler Holzeinschlag
Wenige profitieren, den Schaden haben alle
Im Amazonasgebiet, in Indonesien oder im fernen Osten Russlands: In über 70 Ländern plündern illegale Holzfäller die Wälder. Die Holzmafia macht ein Multi-Millionen-Dollar-Geschäft unter Umgehung der Gesetze. Illegaler Holzeinschlag heisst zum Beispiel: Die Nutzung von Waldflächen über genehmigte Gebiete hinaus. Oder die ungenehmigte Holznutzung in Schutzgebieten.

Die illegale Abholzung ist nicht nur für die Natur ein grosser Verlust, sondern auch für die Menschen. Die kurzfristigen Gewinne aus dem Holzverkauf fliessen in die Taschen der Holzmafia. Die langfristige Zerstörung des Lebensraumes hingegen müssen alle tragen. Dem Staat entgehen Steuereinnahmen, auf die gerade arme Länder dringend angewiesen wären. In Indonesien etwa verschwinden jährlich fast 2 Millionen Hektaren Wald weitgehend durch unerlaubten Holzeinschlag.
Wälder verantwortungsvoll nutzen
Das FSC-Label stellt sicher, dass Holz aus legaler und nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammt.
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Klare Holzdeklaration
Der WWF fordert eine klare Deklaration für Holzprodukte. Sonst ist illegalem Holz Tür und Tor geöffnet.
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WWF-Hintergrundinformation zu illegalem Holzeinschlag (WWF Deutschland, April 2008)
PDF 107 KB
WWF-Regierungsbarometer - Schweiz im Rückstand
PDF 65 KB