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Waldbrände
Waldbrände: Eine Gefahr für Mensch und Natur
Jedes Jahr werden weltweit zwischen 60000 und 140000 Quadratkilometer Wald von Bränden in Mitleidenschaft gezogen – eine Fläche bis zu 3,5 Mal so gross wie die Schweiz. Feuer zerstören und beinträchtigen nicht nur die Lebensgrundlage von Tieren und Pflanzen, sondern oft auch von Menschen. Verheerende Waldbrände in Indonesien in den Jahren 1997/98 verursachten bei schätzungsweise 75 Millionen Menschen Gesundheitsprobleme. Oft sind die Waldbrände vom Menschen mitverursacht. So begannen 80% der Feuer in Indonesien auf Palmöl-Plantagen und frassen sich von dort immer tiefer in die Wälder hinein. Im Mittelmeer-Raum werden schätzungsweise 95 Prozent der Brände vom Menschen ausgelöst, teils aus Nachlässigkeit, teils aus Absicht. Und häufig sind die Wälder derart übernutzt, dass sie leichte Beute für die Flammen sind: Die Wälder in Kalifornien beispielsweise sind durch eintönige, dichtstehende Aufforstungen anfällig für Feuer geworden. Alte Bäume mit einer dicken, feuerresistenten Rinde fehlen – einer der Gründe für die verheerenden Feuersbrünste, die immer wieder für Schlagzeilen sorgen.
 
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