In der Schweiz ist der Pro-Kopf-Verbrauch von Haushalts- und Hygienepapier in den letzten zehn Jahren drastisch gestiegen. Weiter »
Schweizer Banken, Versicherungen und Telecom-Firmen unter der Lupe
Rund 10 bis 15% der in der Schweiz jährlich verbrauchten 625000 Tonnen grafischer Papiere verbrauchen die Banken, Versicherungen und die Telekommunikationsunternehmen. Das entspricht einem 1 Meter breiten Papierstreifen, der 700000 Mal der Länge der Zürcher Bahnhofstrasse entspricht oder 16 Mal um die Erde reicht.
Vor diesem Hintergrund führte der WWF eine Analyse der 56 grössten Unternehmen aus den drei Branchen durch und nahm sie bezüglich ihren gegenwärtigen Beschaffungskriterien und ihrer Umweltbelastung durch die Papierbeschaffung unter die Lupe.
Das Fazit: Nur die Alternative Bank Schweiz , die Coop Bank und die Basler Kantonalbank können mit dem Prädikat „vorbildlich“ ausgezeichnet werden. Unter den Versicherern kann kein Unternehmen die Umweltbelastung durch die Papierbeschaffung soweit reduzieren, dass es als Vorbild gilt. Von den drei angeschriebenen Telekommunikationsunternehmen antwortete nur die Swisscom. Sie unternahm bereits verschiedenen Schritte in Richtung nachhaltige Papierbeschaffung, doch auch bei ihr besteht ein grosses Potential zur weiteren Verringerung der Umweltbelastung.
Lesen Sie hier, wie Ihre Bank oder Versicherung abschneidet und fordern Sie diese mit einer E-Mail auf, sich waldfreundlicher zu verhalten.