1. Schweizerischer Workshop „ Artenschutz Nase“
Am 25.9.2007 trafen sich über 20 Fachleute aus Bund, Kantonen, Forschung und Verbänden an einem vom WWF Schweiz organisierten Workshop in Olten (Programm und Teilnehmerliste als Downloads).
Den Teilnehmern bot sich die Gelegenheit die Entwicklung der Nasenbestände verschiedener Flussgebiete zu präsentieren, Erfahrungen auszutauschen und zukünftige Projekte zu koordinieren. Die interessanten Präsentationen und eine kurze Zusammenfassung der Diskussionen in den Arbeitsgruppen finden Sie als Downloads.
Auch wenn an einzelnen Orten ermutigende Erfahrungen und Beobachtungen gemacht werden konnten, hat die Mehrzahl der anwesenden Fachleute die Situation der Nase in der Schweiz als sehr kritisch beurteilt. Da keine klar erkennbare, reversible Bedrohungsursache sondern ein Kombination verschiedener Faktoren für den Rückgang der Nase verantwortlich gemacht wird, werden koordinierte, grossräumige Massnahmen als am erfolgsversprechendsten angesehen. Um ein koordiniertes Vorgehen zu gewährleisten wurde die Gründung einer Kerngruppe angeregt. Auch eine Genetik-Studie wird als dringlich erachtet, damit Besatzmassnahmen zur Bestandesstützung und Wiedereinführung in Zukunft möglich sind. Der WWF ist überzeugt, dass Informationsaustausch und Koordination ein wesentlicher Teilschritt auf dem Weg zur erfolgreichen Umsetzung von Massnahmen zur Förderung der Nase sind.