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Revitalisierung
befreite Bünz
WWF befreit mit Coop die Bünz
Bäche und Flüsse revitalisieren macht Freude und nützt allen: Gefährdete Tiere und Pflanzen erhalten ihren Lebensraum zurück, Anwohner und Anlagen werden vor Hochwasser geschützt und Erholungssuchende können eine lebendige Landschaft geniessen.

Dies wird nun auch an der Bünz wieder vermehrt möglich sein. In den nächsten zwei bis drei Jahren revitalisiert der WWF dank der Unterstützung von Coop in Zusammenarbeit mit dem Kanton Aargau und interessierten Gemeinden die stark verbaute Bünz. Ziel ist die Aufwertung von mindestens zwei Kilometern an der Bünz. Dadurch gewinnt die Naherholung, Besucher werden für die Vorteile lebendiger Fliessgewässer sensibilisiert und der Hochwasserschutz wird verbessert.

Derzeit werden geeignete Strecken evaluiert. Bis Ende 2009 werden die Auflageprojekte vorliegen, damit die Bauarbeiten im Jahre 2010 realisiert werden können. Die Einweihung der befreiten Gewässerstrecken ist im Frühling 2011 geplant.
Mehr zur Partnerschaft mit Coop »

"Lebendige Flüsse"
Revitalisierte Flüsse und Bäche schützen besser vor Hochwasser und bilden wertvolle Lebensräume für Mensch und Natur - dies zeigt die neue DVD "Lebendige Flüsse" des WWF Schweiz. Ergänzt werden die eindrücklichen Bilder durch Interviews mit Fachleuten. Die Fluss-DVD kostet Fr. 25.-- und bestellt werden bei: wwf.ch/shop.
Befreite Wasser der Schweiz
Fast alle Schweizer Flüsse und Bäche sind verbaut, zwischen Dämme gezwängt und vom Umland abgetrennt. Die Mehrzahl der Feuchtgebiete ist trockengelegt. Die Hälfte der Fliessgewässer ist eingedolt. Zuviel Wasser wird bei der Wasserkraft-Nutzung entnommen. Folge: Unsere Fliessgewässer sind arg bedrängt. Bäche und Flüsse müssen befreit, naturnah gestaltet, revitalisiert werden.

Der WWF
  • bearbeitet konkrete Projekte – für Linth, Rhein und Rhone
  • macht Druck – geltende Gewässerschutz-Vorschriften müssen konsequent umgesetzt werden
  • engagiert sich – für bessere ökologische Kriterien in Gesetzen.
  • sucht interessierte Personen, die sich für eine Verbesserung des Zustands der Schweizer Fliessgewässer einsetzen. Machen Sie mit bei RIVERWATCH!
Einige Revitalisierungs-Vorhaben sind in der Schweiz bereits erfolgreich verwirklicht worden. Es findet gegenwärtig im Wasserbau ein Richtungswechsel statt: Nebst Organisationen wie dem WWF setzen sich auch Bund, Kantone und Gemeinden für einen nachhaltigeren Umgang mit Gewässern ein.

Die Revitalisierungen nützen der Natur und den Menschen. Entdecken Sie dies selbst: Mit dem Wander-Führer "Befreite Wasser", den der WWF Schweiz herausgibt.
Wie man Flüsse schneller und besser revitalisiert
Wenn es an Schweizer Gewässern auch in Zukunft zwitschern soll, müssen wir uns alle gewaltig anstrengen. Wenn es in Auen künftig glitzern und schillern soll, müssen verbaute und übernutzte Fliessgewässer revitalisiert werden. Und dies muss schneller geschehen als bislang und besser. Wie - das erfahren Sie mit einem Klick auf die Bilder rechts.
 

Prallufer Rhein.
Den Alpenrhein aufwerten
Vor 100 Jahren wurde der Alpenrhein reguliert; dies zerstörte die Lebensräume vieler Tiere und Pflanzen. Folgen: Statt wie einst 33 Fisch-Arten, kommen heute noch 17 vor. 
Die Mastrilser Auen müssen endlich unter nationalen Schutz gestellt werden.
Mastrilser Auen schützen
Am 90 km langen Alpenrhein verbleibt nur eine einzige naturnahe Auen-Landschaft – die Mastrilser Auen zwischen Untervaz und Landquart.
Linthkanal, Schweiz.
Linth-Region ökologisch aufwerten
Der WWF ist aktiv bei der geplanten naturnahen Sanierung des Linth-Kanals und der Linth-Ebene dabei.
Rhone
Mehr Raum für die Rhone
Die Rhone gehört zu den am stärksten beeinträchtigten Flusseinzugsgebiete der Schweiz