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Baobab-Bäume in Madagaskar Madagaskar ist einer der grössten Inselstaaten weltweit. Im westindischen Ozean gelegen, konnte sich auf dieser Insel vor der Küste Südostafrikas über Jahrtausende eine einzigartige Pflanzen- und Tierwelt entwickeln. Lesen Sie mehr dazu im nebenstehenden Download „Madagaskar: ein Überblick“.

Frachter-Havarie mit Giftmüll vom August 2009:
Gravierende Schäden für lokale Bevölkerung und Tierwelt an Madagaskars Küste. Weitere Informationen finden Sie im nebenstehenden Download „Giftmüllunglück (2009)“.
WWF-Projekte auf Madagaskar
Die folgenden zwei Projekte zeigen auf, wie der WWF zusammen mit der Lokalbevölkerung die Umwelt schützt. Wobei das abgeschlossene Manambolo-Projekt die Grundlagen für das neue Waldkorridor-Projekt geliefert hat.
Ringelschwanzlemur, Madagaskar
Waldkorridor auf Madagaskar
Der WWF setzt sich in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen für den Erhalt der einmaligen Waldlandschaft Madagaskars ein. Lesen Sie mehr zum Projekt im nebenstehenden Download „Waldkorridor Madagaskar“.
Parsons Chamäleon (Calumma parsonii). Mann mit einem Männchen und einem Weibchen. Ostmadagaskar Wegen ihrem eindrucksvollen Aussehen wurden Parsons Chamäleons in grossen Zahlen in die USA eingeführt, bevor 1994 der Import aller auf Madagaskar beheimateten Chamäleon-Arten bis auf vier verboten wurde. Da diese Tiere sehr empfindlich und stressanfällig sind und von den Importeuren nicht die richtigen Pflege erfuhren, starben die meisten kurz nach ihrer Ankunft in den USA. Schätzungen zufolge könnte
Manambolo: Dörfer verwalten ihren eigenen Wald (abgeschlossenes Projekt)
Der Manambolo-Wald im Südosten Madagaskars ist Teil eines Korridors zwischen den beiden Nationalparks Ranomafana und Andringitra. Diese artenreichen Wälder beherbergen viele seltene Tiere wie den Katta-Lemuren oder den Ringelschwanz-Lemuren. Bis vor wenigen Jahren verkleinerte sich die Fläche des Manambolo- Waldes jedoch rapide. Der Wald in Madagaskar gehörte dem Staat, und jeder konnte sich darin bedienen. Mit der Übertragung der Nutzungsrechte vom Staat an die Bevölkerung ging auch die Verantwortung zum Schutz des Waldes an die lokalen Dorfgemeinschaften.

Das brachte im Tal von Manambolo die Wende. Unterstützt vom WWF begannen 13 Dorfgemeinschaften ihre Wälder selbst zu verwalten und erarbeiteten mit den Dorfältesten Richtlinien, die festhalten, wo die Wälder mit Sorgfalt nachhaltig genutzt werden können.

Was im Manambolo-Tal inzwischen erfolgreich funktioniert, setzt nun der WWF auch in andern Dörfern um. Ein Beispiel hierzu ist das oben vorgestellte Projekt "Waldkorridor auf Madagaskar".
 
Giftmüllunglück (2009)
PDF 17 KB
Madagaskar: ein Überblick
PDF 18 KB
Waldkorridor Madagaskar
PDF 225 KB


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