Von Malaysia über Indonesien, die Philippinen, Osttimor, Papua Neuguinea bis zu den Salomonen erstreckt sich über 6 Mio. km2 ein einzigartiges Meeresparadies. Nicht einmal das berühmte Great Barrier Reef vor Australien kann dem Korallendreieck Südostasiens in Sachen Artenreichtum das Wasser reichen. Drei Viertel aller bekannten Korallenarten und sechs der sieben Meeresschildkrötenarten sind hier zu Hause. Zusammen mit 3000 Fischarten und vieler anderer Meerestiere leben auch zahlreiche Hai- und Walarten, Delfine und Dugongs (Seekühe) in den Meerengen und Schelfgebieten der Inselregion. Die noch intakten Ressourcen dieser Region bilden die Lebensgrundlage von über 120 Mio. Menschen, die entlang der Küsten wohnen. Auch wir in der Schweiz profitieren von den Schätzen dieser Region, sei dies durch das Thunfischangebot beim Lebensmittelhändler oder als Tauchtourist auf Entdeckungsreise.
Entwicklung bedroht Naturparadies
Schnelles wirtschaftliches Wachstum, mangelhaftes Management der natürlichen Ressourcen, fehlender politischer Wille, Armut, grosse Marktnachfrage und Missachtung seltener und gefährdeter Arten – dies sind die Faktoren, die die Magie und den Reichtum des Korallendreiecks bedrohen. In den vergangenen 40 Jahren hat das Gebiet bereits 40% seiner Korallenriffe verloren. Überfischung, riesige Mengen Beifang, zerstörerische Fischfangmethoden, Klimaerwärmung, Ausbleichung der Korallen und unachtsamer Tourismus bringen das gesamte Ökosystem aus dem Gleichgewicht. Dies alles wirkt sich nicht nur auf das Leben im Meer aus, sondern auch auf die davon abhängigen Küstenbewohner.
Auch Aktivitäten an Land tragen zur Zerstörung der Korallenriffe bei. Die zunehmende Entwaldung in der gesamten Region verursacht, dass immer mehr Sedimente ungehindert direkt auf die Riffe im Meer gelangen. Denn wenn Bäume fehlen, erodiert der Boden und gelangt via Flüsse ins Meer. Die resultierende Trübung nimmt den Korallen das lebenswichtige Licht.
Was macht der WWF?
Ein gesundes, dynamisches Korallendreieck sorgt für intakte Fischbestände und für ein gesichertes Einkommen der Küstenbewohner. Seit über 15 Jahren setzt sich der WWF auf verschiedenen Ebenen für den Erhalt des sensiblen Ökosystems ein. Folgende Massnahmen sind dabei besonders wichtig:
Nachhaltige Thunfischerei: Der WWF unterstützt Regierungen und die Industrie bei der Entwicklung von Richtlinien und Standards und achtet auf deren Einhaltung
Handel mit lebendigen Fischen stoppen: Der WWF kämpft gegen den räuberischen Handelszweig der Aquariumsfischerei und den Lebendfischfang für die Gastronomie, denn sie zerstören die Korallen-Ökosysteme
Errichtung und Finanzierung von Meerschutzgebieten: Bis 2020 sollen 50% des Lebensraums der Meeresschildkröten unter Schutz stehen
Reduktion des Beifangs: Förderung von selektiven Fischfang-Methoden, wie Netze mit weiteren Maschengrössen, Sortiergitter, Fluchtklappen für Meeressäuger oder runde statt J-förmige Haken
Reduktion der Auswirkungen des Klimawandels: Zusammen mit der lokalen Bevölkerung erarbeitet der WWF Lösungen zur Anpassung an die Klimaveränderungenen. Lokale Massnahmen reichen aber nicht aus, deshalb setzt sich der WWF für rasche und griffige Regeln und Mechanismen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen ein.
14 – 18 May 2011 S20 02.060 E148 13.917 – Bowen, Queensland, Australia About a year ago, we wrapped up our epic 18-month Coral Triangle photo expedition with our last leg in Timor Leste. We finished a long photographic marathon and yes, we were eager to finally see the end of it and go home. [...]
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14 – 16 August 2010 S8 83.872 E125 60.340 – Maubisse Highland Maubisse was some six hours drive from Dili. It sounds like a long trip uphill but we stopped a lot along the way. One scene that definitely made us pause was the painful sight of a forest gone and the erosion that took [...]
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8 – 19 August 201 S8 33.173 E125 31.634 – Dili S8 83.872 E125 60.340 – Maubisse When we were told days before that we were going to a place where salt was made, we imagined large, massive salt fields by the sea. There will be a lot of white ponds with salt crystals which [...]
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Viele Thunfisch-Bestände sind massiv überfischt, einige stehen sogar kurz vor dem Kollaps. So kann es nicht weitergehen. Deshalb setzt sich der WWF im Korallendreieck im Indopazifik für schonende Fangmethoden und nachhaltige Fischerei ein.
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