Sanfte Nutzung schützt wertvolle Wälder
Immer mehr Plantagen für Zellstoff und Palmöl verdrängen den ursprünglichen Wald in Indonesien. Besonders dramatisch ist die Situation für die vom Aussterben bedrohten Elefanten auf Sumatra (Tesso Nilo) und für die Orang-Utans auf Borneo (Kalimantan) sowie Sumatra. Aber nicht nur die riesige Artenvielfalt Indonesiens ist gefährdet. Für die einheimische Bevölkerung gehen mit den Wäldern ihre Einkommensgrundlage, ihre Kultur und ihre Traditionen verloren. Die illegale Abholzung der Wälder lässt sich nur stoppen, wenn deren Wert erkannt wird – zum Wohl der Bevölkerung und der wild lebenden Tiere. In intensiver Zusammenarbeit mit Gemeinden, Regierungsstellen sowie Holz- und Palmölunternehmen unterstützt der WWF deshalb die Bevölkerung darin, den Wald und seine Ressourcen nachhaltig zu nutzen und daraus alternative Einkommensquellen zu entwickeln. So produzieren die Einheimischen neben wildem Reis, Kautschuk, Bergpfeffer und Holzschnitzereien auch ätherische Öle und Heilkräuter.