Artenreiche Wälder in Vietnam, Laos und Kambodscha
Die Wälder der Mekong-Region sind bedroht: Grosse Flächen werden abgeholzt – teils illegal. Daneben werden Wälder gerodet, um Flächen für Siedlungen oder den Anbau von Landwirtschaftsprodukten zu gewinnen. Doch der WWF kämpft dagegen an und kann erste Erfolge vermelden.
Die Wälder im Grenzgebiet zwischen Vietnam, Laos und Kambodscha bergen dank ihrer Abgelegenheit viele Naturschätze und Geheimnisse. In diesen einzigartigen Wäldern leben noch Tiger und Elefanten.
Die Hoffnung heisst Waldschutz und FSC
In den Mekong-Ländern Vietnam, Kambodscha und Laos schützt der WWF die Wälder auf zwei Ebenen: Einerseits fördert er Waldschutzgebiete und Nationalparks. Die Schutzgebiete schränken die lokale Bevölkerung in der Nutzung der Wälder ein. Deshalb fördert der WWF in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung alternative Einkommensquellen wie zum Beispiel eine sanfte touristische Entwicklung oder die Produktion von Wildhonig.
Andererseits fördert der WWF mit Hilfe des Seco (Schweizer Staatssekretariates für Wirtschaft) die
FSC-Zertifizierung von Naturwäldern und Pflanzungen. FSC berücksichtigt ökologische und soziale Standards und fördert so eine nachhaltige Holzproduktion.