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Juruena-Apui: Hoffnung für das südliche Amazonien Dichter, fast unberührter Regenwald, traditionell lebende indigene Bevölkerungsgruppen wie die Mundurucu und die Kayabi und eine vor Artenvielfalt strotzende Regenwald- und Flusslandschaft: All das prägt das Dreiländereck der brasilianischen Bundesstaaten Mato Grosso, Amazonas und Pará im südlichen Amazonasgebiet, wo sich die Flüsse Teles Pires und Juruena zum Amazonas-Nebenfluss Tapajós vereinen.
Doch die Idylle trügt. Wo vor einem Jahr noch undurchdringlicher Dschungel vorherrschte, sind heute oft nur noch verwüstete Flächen mit verkohlten Baumstümpfen und frisch eingesätem Grasland zu finden. Denn wo kein offizielles Schutzgebiet ausgewiesen wird, fällt der Regenwald der näher rückenden Entwaldungsfront zum Opfer. Noch bis vor kurzem galt hier die Devise, möglichst grosse Flächen zu entwalden, um auf den gewonnenen Landstücken Viehweiden anzulegen oder Plantagenholz zu produzieren. Dieses Entwicklungsparadigma gilt es zu verändern, um stattdessen einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen in den Vordergrund zu stellen.
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