/ ©: Foto SBB

Transporte

Seit Jahren ist das Problem bekannt: Die Lawine der Lastwagen auf den Transitachsen wächst in rasantem Tempo – und mit den Lastern der Lärm und der Gestank in den engen Bergtälern.
Aber auch der zunehmende motorisierte Freizeitverkehr hat das erträgliche Mass längst überschritten. Das politische Ziel ist klar: Die Belastungen und Risiken aus dem alpenquerenden und dem inneralpinen Verkehr sollten auf ein Mass gesenkt werden, dass für Menschen, Tiere, Pflanzen und ihre Lebensräume nicht schädlich sind.

Das Schweizer Volk hat in mehreren Abstimmungen die Weichen für einen nachhaltigen Gütertransport durch die Alpen gestellt: Modernisierung der Eisenbahninfrastruktur (Neat), Alpenschutzartikel, Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA), Ablehnung der Avanti-Vorlage. Bei all diesen Abstimmungskämpfen hat sich der WWF tatkräftig engagiert.

Doch dem Erfolg an der Urne fehlt der Erfolg im Alltag. Der Strassenverkehr boomt, während Bahn und Bus stagnieren. Die verantwortlichen Politiker haben die Verkehrswende (noch) nicht geschafft.

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