Wissenschaftler schätzen, dass in den Alpen mehr als 30 000 Tier- und 13 000 Pflanzenarten heimisch sind: Von winzigen Käfern bis hin zu Grossraubtieren und der kleinsten Baumart der Welt.
Oberhalb der Waldgrenze, im Bereich der alpinen Rasen und Schutthalden, herrschen besondere Lebensbedingungen: Die Vegetationszeit ist kurz und die Luft trocken, die Temperaturunterschiede sind riesig und die Winde kräftig. Es gibt nur wenig Humus und Nährstoffe.
Die Menschen haben durch Abholzung und Bodennutzung offene Gebiete geschaffen, wo sich neue Pflanzenarten und -gemeinschaften festgesetzt haben. Solange sie extensiv bewirtschaftet werden (jährlicher später Schnitt oder moderate Beweidung, keine Bewässerung und kein Dünger), sind Trockenweiden und -wiesen Lebensraum für eine Vielfalt an seltenen und gefährdeten Pflanzenarten, unzähligen Schmetterlinge, Heuschrecken, Spinnen und andere kleiner Insekten.
Alpenweiden sind artenreich
Alpine Pflanzen haben besondere »Techniken« entwickelt, um in der harschen Umwelt zu überleben. Beispielsweise dient der Zwergwuchs als Schutz vor Wind und Schneedruck. Unter dem Boden aber weisen die meisten Alpenpflanzen ein weit verzweigtes Wurzelsystem auf. Pflanzen, die teilweise kaum 10 Zentimeter Höhe erreichen, können unterirdisch ein Wurzelwerk von mehreren Metern erreichen. Ein Beispiel hierfür ist die Netzweide (Salix reticulata), die als kleinster Baum der Welt gilt.Die Menschen haben durch Abholzung und Bodennutzung offene Gebiete geschaffen, wo sich neue Pflanzenarten und -gemeinschaften festgesetzt haben. Solange sie extensiv bewirtschaftet werden (jährlicher später Schnitt oder moderate Beweidung, keine Bewässerung und kein Dünger), sind Trockenweiden und -wiesen Lebensraum für eine Vielfalt an seltenen und gefährdeten Pflanzenarten, unzähligen Schmetterlinge, Heuschrecken, Spinnen und andere kleiner Insekten.




































