/ ©: Laudert

Lebensräume

Lebensräume bilden die Grundlage für das Überleben zahlreicher Arten, auch für den Menschen. Zusammen bilden unbelebte und belebte Natur sogenannte Ökosysteme, wie zum Beispiel Wälder, Wiesen oder Seen.
Ökosysteme wie der tropische Regenwald im Amazonasgebiet oder Magerwiesen im Unterengadin sind über Jahrmillionen oder Jahrtausende entwickelte natürliche oder an die Bewirtschaftung angepasste Systeme, für deren Erhaltung sich der WWF engagiert.

Das können Sie tun

Ohne funktionierende Ökosysteme kein Leben

 / ©: Gustavo Ybarra / WWF-Canon
Wilde Pilze auf Moos, Gemeinde Tiquipaya, Cochabamba, Bolivien
© Gustavo Ybarra / WWF-Canon
Regenwälder weltweit sind für das Überleben von Millionen von Tier- und Pflanzenarten, Flechten, Pilze oder Moose zentral. Aber auch der Mensch ist auf sie angewiesen. Nicht umsonst heissen die Regenwälder auch grüne Lungen der Erde, da sie Sauerstoff produzieren. Sie regulieren das Klima und liefern unzählige Rohstoffe.

Aber auch die eher unscheinbaren und vielfältigen Magerwiesen in der Schweiz haben sich angepasst, liefern auch in trockenen Jahren Heu und Gras und bieten dem Boden guten Schutz vor Erosion.

Zahlreiche Ökosysteme sind unter starkem Druck: Die Ausbeutung von Rohstoffen, die intensive Landwirtschaft, der hohe Siedlungsdruck, die Verschmutzung und der Klimawandel sind die treibenden Faktoren.

Der WWF engagiert sich weltweit vor allem für den Erhalt von Regenwäldern, Fluss-Ökosystemen oder Korallenriffen, allesamt von unermesslichem Wert an Biodiversität und von unmittelbarer Wichtigkeit für das Überleben der gesamten Menschheit. In der Schweiz konzentriert sich die Arbeit des WWF auf wichtige Lebensräume im europäischen Kontext, sogenannte Smaragd-Gebiete und auf wichtige Gebiete für die Biodiversität im Alpenraum.
  • Der Panda rettet den Drachenkopf

    40% der Schweizer Pflanzenarten und 50 % der Tierarten kommen auf Trockenwiesen vor, darunter auch zahlreiche gefährdete Arten. Leider sind in den vergangenen 60 Jahren rund 90 % der Trockenwiesen verschwunden!

    Im Smaragdgebiet Ardez (Graubünden) wurde der Ausgangszustand der Bestände des gefährdeten Drachenkopfes (Dracocephalum austriacum, siehe Foto links), für deren Entwicklung die Schweiz internationale Verantwortung hat, erfasst. Die in Ardez an 30 Standorten vorkommende prioritäre Art, wies auf etwa der Hälfte der Standorte eine schlechte Vitalität auf, die ein Verschwinden der Art an diesen Standorten nach sich ziehen könnte.

    Die vom WWF durchgeführte Pflegemassnahmen zeigten bereits ein Jahr nach der Durchführung messbare Wirkung, d.h. eine Vitalitätssteigerung des Drachenkopfes. In Zukunft wird der WWF an der Effizienzsteigerung dieser Ansätze arbeiten, damit diese an noch mehr Standorten durchgeführt werden können.
     
  • Für die Erhaltung der vom Bund definierten 3600 prioritären Arten setzt sich der WWF für die Wiederherstellung und den Schutz der wichtigsten Lebensräume ein. Um die Effizienz dieser Massnahmen  zu sichern, wird deren Wirkung für einige besonders bedrohten Arten gemessen.
  • Aufgewertete Habitate für prioritäre Arten in der Schweiz
    Trockenwiesen, Wälder und Fliessgewässer sind die artenreichsten Habitate der Schweiz. Hier kommen jeweils 43%, 30% und 19% der prioritären Arten vor.

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