Soirée du film / ©: Screenshot de

Biodiversitätspolitik

Die Schweiz kommt den Zielen der internationalen Biodiversitäts-Konvention bisher nur ungenügend nach.
Täglich wird in der Schweiz eine Fläche von zehn Fussballfeldern zubetoniert: Natürliche Lebensräume müssen Strassen und Überbauungen weichen. In der Schweiz sind heute nur knapp 10 Prozent der Landesfläche geschützt. Das ist zu wenig, findet der WWF. Zusammen mit Pro Natura und SVS/BirdLife sieht der WWF folgende Handlungsfelder: 

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  • Artenvielfalt unterstützen
    Säen Sie einheimische Wildpflanzen an: Farbenprächtige Wildblumenflächen bringen summendes, zwitscherndes und duftendes Leben in Ihren Garten.

Biodiversitäts-Konvention der UN

Die Convention on Biological Diversity (CBD) ist das erste internationale Regelwerk, welches den Schutz der gesamten Naturvielfalt umfasst und sie mit der nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen verbindet. Verabschiedet wurde die CBD 1992 an der UN-Weltkonferenz in Rio de Janeiro. Inzwischen sind über 190 Staaten dabei – darunter auch die Schweiz.

Die drei Hauptziele des Übereinkommens sind:

  1. Der Erhalt der Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten, Lebensräumen und der genetischen Vielfalt
  2. Die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen
  3. Eine gerechte Aufteilung der Gewinne und Vorteile, die aus der Nutzung der natürlichen Ressourcen erzielt werden

Die Vertragsstaaten sind völkerrechtlich zur Umsetzung der CBD verpflichtet. Sie können aber nicht dazu gezwungen werden. Viele Staaten haben deshalb bis heute noch keine nationale Biodiversitäts-Strategie ausgearbeitet. Die Schweiz will ihre Biodiversitäts-Strategie im Jahr 2012 verabschieden.

An der letzten Vertragsstaaten-Konferenz wurde unter anderem beschlossen, bis 2020 die Schutzgebietsfläche pro Staat auf 17 Prozent auszuweiten. Ausserdem sollen der Biodiversität schadende Subventionen abgeschafft werden.  

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