Licht im Lampen-Dschungel / ©: WWF Schweiz

Geräte & Lampen

Durch energieeffiziente Technik in Schweizer Haushalten liessen sich jährlich 5 bis 6 TWh Strom einsparen. Dies entspricht der eineinhalb bis zweifachen Jahresstromproduktion des AKW Mühleberg.
 

Das können Sie tun


  • Unsere Umwelttipps zeigen Ihnen, wie Sie nachhaltig leben können.  

    Zu den Umwelttipps

  • Im Herbst 2012 verschwand die letzte alte Glühbirnen aus den Verkaufsregalen. Das ist wichtig, denn sie sind energetisch äusserst ineffizient.

    Eine herkömmliche Glühbirne wandelt nur 5 Prozent der Energie in Licht um, der Rest verpufft als Wärme. Bei gleicher Lichtstärke braucht eine gute LED-Lampe sieben Mal weniger Strom als eine herkömmliche Glühbirne.

    Die neuen Leuchttechnologien sind zwar energieeffizient, aber sie stellen die Konsumenten auch vor neue Herausforderungen: Welche Lichtfarbe schafft eine angenehme Atmosphäre? Lohnen sich die teils hohen Anschaffungskosten überhaupt? Diesen und anderen Fragen geht der WWF-Ratgeber «Licht» nach. Er zeigt die Vor- und Nachteile der neuen Leuchttechnologien auf und vergleicht ihre Energieeffizienz.

    Die besten Lampen sind: LED, Sparlampen und Leuchtstoffröhren. Sie sind vier bis sieben Mal effizienter als die alte Glühbirne. Weniger empfehlenswert sind Eco-Halogen-Lampen und –Spots, denn sie bringen lediglich eine Stromersparnis von 30 Prozent gegenüber der alten Glühbirne. Völlig ineffizient sind die heute noch erhältlichen Glühbirnen sowie konventionelle Halogen-Lampen und -Spots.

    Kein AKW Mühleberg dank besserer Beleuchtung


    Wer ineffiziente und wenig effiziente Lampen durch LED, Stromsparlampen und Leuchtstoffröhren ersetzt, trägt zu einer Zukunft ohne Atom- und Kohlekraftwerke bei. In der Schweiz verbrauchen wir heute jährlich 8,2 Milliarden Kilowattstunden Strom für die Beleuchtung – mit effizienten Lampen und besserer Beleuchtung könnten wir unseren Stromverbrauch halbieren und damit das Atomkraftwerk Mühleberg einsparen.
    Das WWF-Faktenblatt «Licht» bietet vertiefte Informationen zum Thema. Die effizientesten Geräte und Lampen finden sich auf topten.ch.

  • Der Anteil der Schweizer Haushalte am gesamten Stromverbrauch liegt bei rund 30 Prozent. Hier liegt ein grosses Sparpotential bereit, wenn effiziente Geräte zum Einsatz kommen.

    Die Technik hat bei Haushaltgeräten in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Deshalb kann es sich sowohl finanziell wie auch ökologisch lohnen, ein älteres Gerät zu ersetzen, auch wenn es noch einwandfrei läuft.

    Würden alle Haushalte ihre ineffizienten Geräte durch Topten-Produkte ersetzen, liessen sich jährlich zwei Mal die Stromproduktion des AKW Mühleberg einsparen. Sparpotenziale sind in allen Haushaltbereichen reichlich vorhanden. Sie schwanken zwischen 30 bis 60 Prozent.

    Beispiel Tumbler:
    Ein effizienter Mehrfamilienhaus-Tumbler, gekauft im Jahr 2012, spart während seiner durchschnittlichen Lebensdauer von 15 Jahren gegenüber einem durchschnittlich effizienten Gerät aus dem Jahr 2008 28 000 Kilowattstunden Strom oder 1‘350.- Franken. Dies nach Abzug der Herstellungsenergie und unter Berücksichtigung des Restwertes jener elf Jahre, die das Gerät im Schnitt noch in Betrieb gewesen wäre.

    Solche Einsparungen sind typisch für grosse Haushaltgeräte. Sie sollten bei Ersatz fachgerecht entsorgt und nicht weiter verwendet werden. Bei Handys und Computern spielt hingegen die Herstellungsenergie die Hauptrolle, weil diese Geräte viel weniger Strom verbrauchen als zum Beispiel ein Kühlschrank. Handy und Computer sollten deshalb so lange wie möglich im Betrieb und wenn nötig repariert werden.

    Im Geräteeffizienz-Check erfahren Sie nach vier bis fünf Fragen, wann der Ersatz Ihrs Gerätes ökologisch und finanziell sinnvoll ist. Und werfen Sie unbedingt vor einem Neukauf einen Blick auf die Internetseite topten.ch. Dort finden Sie die energieeffizientesten Geräte.

  • Standby ist der unnötige Energieverlust im Bereitschafts-, Warte- und im Aus-Zustand eines Geräts. Die meisten Elektrogeräte verbrauchen auch im Bereitschafts- und sogar im Aus-Zustand Strom. Standby heisst also nicht «Aus»! Der Standby-Verbrauch macht in einem typischen Haushalt bis zu zehn Prozent des Stromverbrauchs aus. Allein in der Schweiz werden so gegen zwei Milliarden Kilowattstunden pro Jahr verschwendet. Dies entspricht nahezu dem Stromverbrauch aller Firmen und Haushalte der Stadt Zürich!

    Obwohl Standby nur eine Nebenfunktion von Geräten ist, verbringen viele Geräte ihre meiste Zeit in diesem Zustand. Dies verbraucht oft sehr viel mehr Strom als die eigentliche Gerätefunktion wie Drucken, Kopieren, Faxen etc. Die Standby-Zustände werden in Gerätedokumentationen und auf Anzeigen z.B. als Standby, Sleep, Eco-Modus, Energiesparen etc. bezeichnet.

    Standby vermeiden – Gewusst wie
    • Achten Sie auf einen möglichst geringen Standby-Verbrauch. Die besten Geräte finden Sie auf topten.ch.
    • Stecken Geräte mit Standbymodus wie Fernseher, Stereoanlage, Drucker etc. in einer schaltbaren Steckerleiste oder ein. Beim Ausschalten der Steckerleiste werden alle angeschlossenen Geräte vollständig vom Strom getrennt. Achtung: Tintenstrahldrucker sind vorgängig am Geräteschalter auszuschalten.
    • Schalten Sie Geräte, die nicht an einer schaltbaren Steckerleiste angeschlossen sind, mit dem Hauptschalter aus oder ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose. Achtung: Fernbedienungen schalten Fernseher, Stereoanlagen etc. nicht vollständig aus!
    • Stellen Sie den Energiespamodus ihrer Geräte optimal ein. Anleitungen für Computer, Kaffeemaschinen etc. finden Sie auf topten.ch/standby.

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