/ ©: Kurt F. Domnik/pixelio.de

Energie aus Kohle

Kohlekraftwerke sind nicht nur CO2-Schleudern, sondern auch giftig für Mensch und Umwelt. Zudem sind sie die ineffizienteste Art Strom zu erzeugen.
Rund 40 Prozent der vom Menschen produzierten weltweiten CO2-Emissionen fallen bei der Stromerzeugung an. Knapp 40 Prozent der weltweit erzeugten Energie basiert dabei noch immer auf dem fossilen Brennstoff Kohle – dies ist nicht nur äusserst klimaschädlich, sondern auch ineffizient. So liegt der Wirkungsgrad von Kohlekraftwerken in China durchschnittlich bei 23 Prozent; weltweit bei 31 Prozent. Der Grossteil der Energie geht ungenutzt in Form von Wärme verloren. Trotz der offensichtlichen Nachteile von Kohle setzen sowohl westliche Länder, als auch die grossen Schwellenländer nach wie vor auf die veraltete Technologie und bauen diese noch weiter aus.

Kohlekraft und die Schweiz

Viele Schweizer Stromversorger investieren in den Bau von neuen, schmutzigen Kohlekraftwerken im Ausland. Diese Investitionen sind sowohl aus umweltpolitischer Sicht nicht sinnvoll, als auch finanziell ein höchst risikoreiches Geschäft: Die Kohlepreise steigen und die EU verlangt, dass Kohlekraftwerke ab 2013 für ihren gesamten  CO2-Ausstosss Emissionszertifikate kaufen müssen. Für ein mittelgrosses Kohlekraftwerk führt dies schnell zu zusätzlichen Kosten von 300 Millionen Franken pro Jahr.

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