Nepal
Ngawang Tenzing Jangpo, Abt des Mönchsklosters Tengboche, Nepal
Der Abt des Mönchsklosters Tengboche in Nepal, Ngawang Tenzing Jangpo, ist der angesehenste Mönch in Khumbu. Er lebt schon seit über dreissig Jahren dort und hat miterlebt, wie sich die Seen bis zum Bersten mit Gletscherschmelzwasser füllten, über die Ufer stiegen und das Gebiet überschwemmten.
«Die Temperatur der Erde steigt. Das ist nicht natürlich. Die Menschen werden materialistisch. Es ist ihnen egal. Den Mount Everest zu besteigen kommt immer mehr in Mode. Alle wollen den Gipfel erklimmen. Sie können selber sehen, wie einfach es heute geworden ist. Ich habe gehört, man schafft es in acht Stunden.»
«Die Temperatur der Erde steigt. Das ist nicht natürlich. Die Menschen werden materialistisch. Es ist ihnen egal. Den Mount Everest zu besteigen kommt immer mehr in Mode. Alle wollen den Gipfel erklimmen. Sie können selber sehen, wie einfach es heute geworden ist. Ich habe gehört, man schafft es in acht Stunden.»
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Die Gletscher schmelzen rasch
«Die Sherpa der Region Khumbu mögen nicht über alles Bescheid wissen. Aber sie leiden unter den Auswirkungen der Habgier der Menschen. Wir Bergleute sollten achtsam sein und Vorsichtsmassnahmen treffen.»
«Es ist höchste Zeit, dass sich die Nepalesen von den Ausländern emanzipieren. Warum brauchen wir Ausländer, die herkommen und uns sagen, dass unsere Gletscher dahinschmelzen?»
«In die Städte hinabziehen ist keine Lösung für die Menschen, die im Himalaja leben. Dort würden sie noch mehr Probleme haben. Katmandu leidet bereits an Wasserknappheit. Wenn wir Khumbu heute nicht retten, dann versiegen die Wasserquellen und das Problem wird nie mehr zu lösen sein. Unsere gemeinsamen Probleme können uns nicht länger egal sein.»
«Es ist höchste Zeit, dass sich die Nepalesen von den Ausländern emanzipieren. Warum brauchen wir Ausländer, die herkommen und uns sagen, dass unsere Gletscher dahinschmelzen?»
«In die Städte hinabziehen ist keine Lösung für die Menschen, die im Himalaja leben. Dort würden sie noch mehr Probleme haben. Katmandu leidet bereits an Wasserknappheit. Wenn wir Khumbu heute nicht retten, dann versiegen die Wasserquellen und das Problem wird nie mehr zu lösen sein. Unsere gemeinsamen Probleme können uns nicht länger egal sein.»
Ngawang Tenzing Jangpo, Abt des Mönchsklosters de Tengboche, Nepal.



























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