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Klima- & Energiepolitik

Die Klimaerwärmung bedroht unsere Umwelt. Doch die Schweiz bleibt passiv. Die unterschriebenen Klimaschutzziele wird unser Land so verpassen. Der WWF setzt sich auf allen Stufen für eine nachhaltige Klima- und Energiepolitik ein – sowohl national als auch international.

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  • Das im Mai 2014 revidierte CO2-Gesetz ist aus Sicht des WWF zu wenig ambitioniert, um das international festgelegte Ziel, die globale durchschnittliche Erwärmung unter 2° Celsius zu halten, zu erreichen. Industrieländer wie die Schweiz müssten ihren Ausstoss an Treibhausgasen bis 2020 um 40% (im Vergleich zu 1990), bzw. um 60% bis 2030, reduzieren. Der Bundesrat entschied jedoch im Mai, den notwendigen Spielraum des CO2-Gesetzes nicht zu nutzen, und die Ziele auf dem gesetzlichen Minimum von nur 20% bis 2020 festzuschreiben.


  • ZIEL 2010-2014

    Umkehrtrend erreicht: wir befinden uns in der Schweiz auf einem Emissions-Absenkpfad von minus 1 Mio. Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr.


    Indikator: 

    • Die Senkung der CO2-Emissionen (in Tonnen CO2-Äquivalenten) in 2013 gegenüber 2010 bzw. 2012.

    ZIELE 2013/2014

    1. Der WWF Schweiz erreicht durch Lobbying, dass die Verwaltung/ der Bundesrat von Beginn weg eine konsequente Umsetzung des CO2-Gesetzes verfolgen. 
    2. Kantone leisten relevante Beiträge zur CO2-Reduktion, insb. im Gebäudesektor.

    Indikatoren:

    1. Skalierte Einschätzung: 1. Der WWF hat keinen Einfluss (0%); 2. Der WWF ist aktiv mit bescheidenem Erfolg (33%); 3. Der WWF lobbyiert für die Umsetzung des Gesetzes (67%); Der WWF lobbyiiert erfolgreich für die Umsetzung des Gesetzes (100%).
    2. Skalierte Einschätzung zu den Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn): 1. MuKEn 2014 voraussichtlich enttäuschend, kein Vorreiter-Kanton in Sicht (0%); 2. MuKEn 2014 voraussichtlich fortschrittlich oder Vorreiter-Kanton in Sicht (50%); 3. Beides (100%).

  • ZIEL 2010-2013

     

    Absenkpfad

    Der WWF Schweiz setzt sich zum Ziel, durch seine Mitarbeit in der Klimapolitik die jährlichen Treib-hausgasemissionen in der Schweiz um 1 Mio. Tonne zu reduzieren. Dies entspricht einer Reduktion von 40% bis 2020 im Vergleich zu 1990. Die Zahlen der letzten Jahre belegen jedoch, dass die jährlichen Treibhausgasemissionen seit 2009 im Durchschnitt um lediglich 0.4 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr abgenommen haben. Damit liegt die Schweiz seit vier Jahren durchschnittlich 60% unter dem geplanten Reduktionsziel von 1 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr.
         

    ZIELE 2013/2014

     

    Umsetzung CO2-Gesetz

    Das 2012 vom Bundesrat verabschiedete CO2-Gesetz entspricht aus WWF-Sicht dem absoluten Minimum an Klimazielen. Der Einfluss des WWF war im Bundesrat nicht so hoch wie erwartet, weshalb das Ziel nur zu 50% erreicht wurde. Auch wenn im GJ 2013/2014 keine weitere Verwässerung in der Umsetzungspraxis stattfand, ist das vom Bundesrat verabschiedete Reduktionsziel von 20% an Treibhausgasen aus Sicht des WWF und seiner Partner nicht ausreichend.

     

    Kantonaler Beitrag CO2-Reduktion 

    Die Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn) bilden gesetzliche Vorschriften für energetische Anforderungen im Bereich Neubauten und Sanierungen. Die Verabschiedung der auf aktuelle Technik- und Entwicklungsstandards revidierten MuKEn 2014 verzögert sich jedoch. Eine abschliessende Bewertung der Qualität ist deshalb noch nicht möglich. Der vorliegende Entwurf stimmt jedoch positiv. Auf kantonaler Ebene geht Basel-Landschaft eine Vorreiter-Position ein. Der Kanton hat eine Totalrevision des Energiegesetzes in die Vernehmlassung gegeben, welches hinsichtlich Elektroheizungsverbot und Energielenkungsabgabe eindeutig fortschrittlich ist.

         

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Klimapolitik Schweiz

Der WWF setzt sich für die effiziente Nutzung von Energie ein und fordert vom Bundesrat Massnahmen für eine drastische CO2-Reduktion.
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Energiepolitik Schweiz

Die Schweiz kann sich mittelfristig vollständig mit Strom aus erneuerbaren Quellen versorgen. Die Technik dafür ist vorhanden und sie ist wirtschaftlich.
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Globale Klimapolitik

Obwohl die Zeit drängt, konnte sich die internationale Gemeinschaft noch immer nicht auf griffige, verbindliche Ziele einigen. 
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Klima und Wirtschaft

Klimaschutz lohnt sich nicht nur für Umwelt und Gesellschaft – auch die Wirtschaft profitiert davon.

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