Airplane with vapor trail in blue sky / ©: Chris Martin Bahr / WWF-Canon

Globale Klimapolitik

Seit der Klimakonferenz COP21 in Paris hat die Welt erstmals ein Klima-Abkommen, das sämtliche Länder differenziert in die Pflicht nimmt. In Paris war der Wille spürbar, die Wissenschaft endlich ernst zu nehmen – Paris stärkt das Ziel von möglichst deutlich unter 2 Grad oder 1.5 Grad globaler Erwärmung.
Das ist ein wichtiger Fortschritt, aber kein Durchbruch. Dafür ist die Substanz des Abkommens zu schwach, um gefährlichen Klimawandel zu verhindern. Darum sind nun sämtliche fast 200 Länder gefordert. Sie bestimmen ihre Klimaziele und die Massnahmen, mit denen sich diese Ziele erreichen lassen sollen. Die Schweiz kann hier zeigen, wie es geht: In Paris fordert sie von der Welt zu Recht eine Klimapolitik, mit der wir unter 1.5 Grad Erwärmung bleiben. Und zu Hause soll sie das neue CO2-Gesetz darauf ausrichten, das nächstes Jahr entworfen wird.
 
Eine Studie des New Climate Institute im Auftrag des WWF Schweiz zeigt: Die Umsetzung des Pariser Abkommens bringt der Schweiz grosse Vorteile. Unser Land könnte pro Jahr gegen vier Milliarden Franken Energiekosten sparen, 500 vorzeitige Todesfälle vermeiden sowie Tausende von Jobs schaffen. Für die nationale Umsetzung des Pariser Abkommens muss der Bundesrat ein Reduktionsziel von mindestens 60 Prozent weniger Treibhausgas-Emissionen im Inland festlegen (1990 bis 2030). Bisher hat er lediglich 30 Prozent vorgeschlagen.

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