Klima & Wirtschaft
Der Klimawandel bedroht nicht bloss die Natur, sondern belastet auch die Volkswirtschaft in Milliardenhöhe. Klimaschutzmassnahmen schaffen dagegen neue Arbeitsplätze und bringen enorme Einsparungen.
Fälschlicherweise argumentieren Politiker oft, durch die Realisierung konkreter Klimaschutzmassnahmen würde die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes negativ beeinträchtigt. Die Studien des zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderung (IPCC), der OECD, der ETH Zürich und vielen anderen Organisationen beweisen aber, dass in Wirklichkeit das Gegenteil der Fall ist.
Klimaschutz zahlt sich aus. Zusätzlich zum Primärnutzen, der durch die Reduktion der Treibhausgasemissionen entsteht, profitiert die Wirtschaft auch von der Stimulierung von Märkten, der Schaffung neuer Arbeitsplätze, riesigen Einsparungen im Gesundheitswesen oder Einsparungen bei den Energiekosten.
Eine Studie der ETH Zürich zeigt, dass die Einführung der CO2 Lenkungsabgabe einen volkswirtschaftlichen Nettonutzen von mindestens 80 Millionen Franken generieren wird.
Klimaschutz zahlt sich aus. Zusätzlich zum Primärnutzen, der durch die Reduktion der Treibhausgasemissionen entsteht, profitiert die Wirtschaft auch von der Stimulierung von Märkten, der Schaffung neuer Arbeitsplätze, riesigen Einsparungen im Gesundheitswesen oder Einsparungen bei den Energiekosten.
Eine Studie der ETH Zürich zeigt, dass die Einführung der CO2 Lenkungsabgabe einen volkswirtschaftlichen Nettonutzen von mindestens 80 Millionen Franken generieren wird.
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Nichts tun kostet
Bei einem Temperaturanstieg von 2 Grad Celsius fallen in der Schweiz pro Jahr Schadenskosten von 2.3 bis 3.2 Milliarden Franken an. Eine Studie des UNO-Umweltprogramms UNEP geht davon aus, dass Naturkatastrophen im kommenden Jahrhundert jährlich wirtschaftliche Schäden von 150 Millionen Dollar verursachen werden.
Den grössten Verlust hat der Tourismus zu beklagen. Er zählt in der Schweiz zu denjenigen Wirtschaftszweigen, die in starkem Masse von Wetter und Klima abhängig sind. Die Schneefallgrenze im Alpenraum hat sich seit 1950 um mehr als hundert Meter in grössere Höhen verschoben, die Wintersaison wird tendenziell immer kürzer – was für die Tourismusbranche gravierende Folgen hat.
Bei einem Temperaturanstieg von 2 Grad Celsius würden die Ertragseinbussen in der Landwirtschaft etwa 50 Millionen Franken betragen. Die Fürsorgekosten würden infolge grosser Volkswanderungen um 80 Millionen Franken steigen. Die Zusatzinvestitionen, die in der Wasserversorgung nötig wären, werden auf 200 Millionen Franken geschätzt.
Den grössten Verlust hat der Tourismus zu beklagen. Er zählt in der Schweiz zu denjenigen Wirtschaftszweigen, die in starkem Masse von Wetter und Klima abhängig sind. Die Schneefallgrenze im Alpenraum hat sich seit 1950 um mehr als hundert Meter in grössere Höhen verschoben, die Wintersaison wird tendenziell immer kürzer – was für die Tourismusbranche gravierende Folgen hat.
Bei einem Temperaturanstieg von 2 Grad Celsius würden die Ertragseinbussen in der Landwirtschaft etwa 50 Millionen Franken betragen. Die Fürsorgekosten würden infolge grosser Volkswanderungen um 80 Millionen Franken steigen. Die Zusatzinvestitionen, die in der Wasserversorgung nötig wären, werden auf 200 Millionen Franken geschätzt.




























Jahresbericht Energie Schweiz
Probleme des Alpen-Tourismus