/ ©: Michel Gunther / WWF-Canon

Meere & Küsten

Vom Weltall aus betrachtet ist die Erde ein blauer Planet. Blau, weil über zwei Drittel (71 Prozent) der Erdoberfläche aus Wasser bestehen. Rund 96,5 Prozent des gesamten Wassers findet sich in den Meeren. Würde man die Meere gleichmässig über die Erdoberfläche verteilen, hätte man ein Weltmeer mit einer mittleren Tiefe von 2500 Metern. Der tiefstgelegene Meeresgrund befindet sich im Marianengraben östlich der Philippinen auf 11034 Metern Tiefe.

Meere weisen einen enormen Artenreichtum auf. In den Meeren leben sowohl winzige Bakterien als auch das grösste Tier der Erde, der bis zu 33 Meter lange Blauwal. Ihre Vielfalt an Farben und Gestalten übersteigt bei weitem diejenige an Land. Die Dreidimensionalität des Wassers begünstigt viele Lebensformen. Während Landtiere viel Energie für die Fortbewegung brauchen, werden Fische vom Auftrieb des Wassers getragen.
Der Golfstrom sorgt für verhältnismässig mildes Klima auf den Lofoten, Norwegen / ©: Frode Johansen / WWF Norwegen

Klimawandel und die Ozeane

Ohne Golfstrom wären die Temperaturunterschiede in Westeuropa wesentlich höher. Der Atlantik wirkt aber nicht nur als Zentralheizung des westeuropäischen Winters, sondern nimmt auch riesige Mengen des Treibhausgases CO2 auf.
Mandarin fish, Indonesia
Mandarin fish (Synchiropus splendidus) Banda Neira, Moluccas, Indonesia. 9 ... / ©: Jürgen Freund / WWF-Canon

Lebensraum Meer

Von den Lagunen bis in die Tiefsee: Die Ozeane der Erde sind ein riesiges, zusammenhängendes Ökosystem und bestehen aus vielen Lebensräumen.
Beifang / ©: Mauritius Images/Alamy

Bedrohung der Meere

Unsere Meere sind ein empfindliches Ökosystem, das in den letzten Jahrzehnten immer neuen Bedrohungen ausgesetzt wurde.