Wichtige Faktoren, welche die Weltmeere – diesen einzigartigen Lebensraum und einen wichtigen CO2-Speicher – bedrohen, sind hier aufgelistet:
Bedrohung der Meere
Verschmutzung
Bei vielen menschliche Aktivitäten fallen Abfallstoffe wie Chemikalien, Abwasser, Öl, Dünger oder Plastik an. Ein Grossteil davon landet in den Meeren der Welt.
Versauerung der Meere
Die Meere nehmen einen Grossteil des CO2 aus der Atmosphäre auf. Im Wasser wird es allerdings chemisch aktiv und senkt den pH-Wert. Dies kann negative Folgen für das gesamte Ökosystem im Meer haben.
Überfischung
Mehr als 80 Millionen Tonnen Fisch werden jährlich von gigantischen Fischfangflotten aus den Meeren gefischt. Vier mal mehr als noch vor 50 Jahren. Die Folgen: Viele Speisefische sind überfischt.
Illegale Fischerei
Häufig kann nicht nachgewiesen werden, ob Fische illegal gefischt wurden. Doch die Zahlen sprechen für sich. Ein Beispiel: Frankreich gab zu, die zugewiesene Quote von 5500 Tonnen Rotem Thunfisch zu 80 Prozent überschritten zu haben. Anderen Fischarten geht es nicht besser.
Beifang
Wale und Delfine, Haie, Robben und Seevögel: Die Meeresfischerei produziert jedes Jahr Millionen von Tonnen Beifang. Häufig werden die unabsichtlich mitgefangenen Meerestiere tot, verletzt oder sterbend als Müll über Bord gekippt.
Zucht
Die Zucht von Fischen und Meeresfrüchten bringt eine Reihe von Problemen mit sich: Belastung der Gewässer mit Antibiotika und Chemikalien, hoher Anteil an Fischmehl und -öl im Futter, Zerstörung sensitiver Habitate – dies sind nur einige Bereiche.
Fischkonsum in der Schweiz
Fische und Meerestiere liegen in der Schweiz im Trend. Kein anderer Lebensmittel-Sektor legte in den vergangenen Jahrzehnten so stark zu. Welches sind die Schattenseiten und Folgen unseres steigenden Konsums?

































