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Berufsperspektiven
Die Umweltberatung und -kommunikation fördert eine ökologisch nachhaltige Entwicklung
Berufsbild und mögliche Arbeitsfelder
Umweltberatung und -kommunikation fördert eine ökologisch nachhaltige Entwicklung in Wirtschaft, Konsum und Lebensstil  - und ebnet den Weg vom Wissen zum Handeln.

Umweltberaterinnen und Umweltberater stellen somit eine Anlauf-, Vermittlungs-, Kommunikations- und Koordinationsstelle in Fragen des aktiven Umweltschutzes dar. Persönliche und soziale Kompetenzen wie Engagement, Überzeugungs- und Durchsetzungskraft, modernes Kommunikationswissen sowie methodische und praktische Erfahrungen in der Animation und Projektarbeit sind von zentraler Bedeutung.
Y. Schmoker
Berufsperspektiven
Die Umwelt steckt in fast jedem Beruf. Ob als Finanzexperte spe-
zialisiert auf nachhaltige Anlagen, als Drogistin auf naturnahe Heil-
mittel oder als Architekt auf ökologischen Hausbau: Die Berufsperspektiven für Umwelt-
berater/-innen sind je nach Berufsfeld sehr unterschiedlich. 

Eine Studie des Bildungszentrums WWF zu Umweltmärkten in der Schweiz prognostiziert bis 2015 eine Zunahme von über 35'000 Arbeitsplätzen im Umweltsektor. Hierbei weisen Märkte wie FSC-Holzproduktion, Minergie-Bau und erneuerbare Energien, naturnaher Tourismus und Umweltbildung ein besonders grosses Entwicklungspotenzial auf.

Für umweltinteressierte Berufstätige ist entscheidend, wie sie bisherige Berufserfahrungen mit neuen Umweltkompetenzen erweitern und diese in sich entwickelnde Arbeitsfelder einbringen können. Hier setzt die eidgenössische Berufsprüfung in Umweltberatung mit Spezialisierung in einem Fachbereich an.




Bundeshaus in Bern
Mögliche Arbeitsfelder
Je nach Berufsfeld, Grund-
qualifikation, Fachkenntnisse, Methodenkompetenz und Praxiserfahrung sind für Umweltberaterinnen folgende Tätigkeitsbereiche denkbar:

Umweltberatung:
  • Beratung für Konsument/innen und ausgewählte Zielgruppen in Privat- und Grosshaushalten
  • Spezialisierte Fachberatung in spezifischen Umweltmärkten
Umweltkommunikation:
  • Kommunikationsverantwortliche/r in Institutionen oder Unternehmen
  • Marketing- oder Kampagnenarbeit für Non-Profit-Organisationen und Verbände
  • Journalistische Tätigkeit
Umweltbildung:
  •  Unterricht und Sensibilisierung im Schulbereich
  •  Lehr- oder Animationstätigkeit mit Erwachsenen, Jugendlichen oder Kindern
Umweltpolitik:
  •  Kommissionsarbeit oder politisches Mandat in der Gemeinde

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Porträts von Absolvent/-innen des WWF-Lehrgangs:


Stefan Vögtli hat im Lehrgang Umweltberatung und -kommunikation das Know-how für seine Firma Waldmarketing erhalten
Stefan Vögtli - Unternehmer in Waldmarketing
(pdf 122 KB)

Gabi Seidl, Absolventin des Lehrgangs "Umweltberatung und -Kommunikation"
Gabi Seidl - Rezeptredaktorin und Product Manager Print
(pdf 179 KB)
Edi Rölli
Edi Rölli - Umweltberater mit Polit-Engagement
(pdf, 65 KB)
Barbara Vogt
Barbara Vogt - Umweltkommunikatorin
(pdf, 64 KB)

Markus Gruber, Landschaftsgärtner hat sich beim Bildungszentrum WWF zum Umweltberater ausbilden lassen
Markus Gruber - Berater für naturnahen Gartenbau
(pdf 283 KB)
Doris Häfliger
Doris Häfliger - Gesundheits- und Umweltberaterin
(pdf, 982 KB)
Kari Gerber beim Bau einer Trockenmauer
Kari Gerber - Berater in Umweltbildung
(pdf, 76 KB)