Alpine marmot, Hohe Tauern National Park, Austria
Alpine marmot (Marmota marmota) feeding, Hohe ... / ©: © Wild Wonders of Europe/Grzegorz Lesniewski/WWF

Alpenraum

Eine Region der Superlative: Vielfältige Lebensräume, ein einzigartiges Tier- und Pflanzenreich und gewaltige witterungsbedingte Prozesse.
Die Alpen sind die am meisten genutzten Gebirge der Welt. Dennoch beherbergen sie die grösste biologische Vielfalt in Europa. Der WWF hat den Alpenraum als eine vorrangige Ökoregion für den Erhalt der weltweiten Biodiversität identifiziert – sein Schutz ist essentiell. Die Ziele des WWF sind dabei:
  • Schutz der in den Alpen typischen Pflanzen- und Tiergemeinschaften
  • Erhalt der für Tiere und Pflanzen überlebensfähigen Populationen.
  • Schutz zusammenhängender Lebensräume mit genügend grosser Fläche, um sich vorhersehbaren und unvorhersehbaren Einwirkungen anpassen zu können.

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  • Mit einer Alpen-Patenschaft helfen Sie dem WWF diese wichtigen Lebensräume zu schützen.

Probleme und Lösungen

Tiere und Pflanzen

Wissenschaftler schätzen, dass in den Alpen mehr als 30‘000 Tier- und 13‘000 Pflanzenarten heimisch sind: Von winzigen Käfern bis hin zu Grossraubtieren und der kleinsten Baumart der Welt.

Oberhalb der Waldgrenze, im Bereich der alpinen Rasen und Schutthalden, herrschen besondere Lebensbedingungen: Die Vegetationszeit ist kurz und die Luft trocken, die Temperaturunterschiede sind riesig und die Winde kräftig. Es gibt nur wenig Humus und Nährstoffe.

Alpine Pflanzen haben besondere «Techniken» entwickelt, um in der harschen Umwelt zu überleben. Beispielsweise dient der Zwergwuchs als Schutz vor Wind und Schneedruck. Unter dem Boden aber weisen die meisten Alpenpflanzen ein weit verzweigtes Wurzelsystem auf.

Die Menschen haben durch Abholzung und Bodennutzung offene Gebiete geschaffen, wo sich neue Pflanzenarten und -gemeinschaften festgesetzt haben. Solange sie extensiv bewirtschaftet werden sind Trockenweiden und -wiesen Lebensraum für eine Vielfalt an seltenen und gefährdeten Pflanzenarten, unzähligen Schmetterlinge, Heuschrecken, Spinnen und andere kleiner Insekten.

Leistungsausweis

 / ©: Yannick Andrea/WWF

Unterengadin

Das Unterengadin ist ein Biodiversitäts-Hotspot. Die Intensivierung und der gleichzeitige Abzug der Berglandwirtschaft bedrohen die artenreiche Trockenwiesen- und Weidelandschaft des Unterengadin. Der WWF engagiert sich für Erhalt und Aufwertung dieser Flächen.
Sottoceneri / ©: Yannick Andrea

Sottoceneri

Verstädterung und Verwälderung der Kulturlandschaft sind Kennzeichen des Sottoceneri. Grenzüberschreitend setzt sich der WWF für die Aufwertung und Vernetzung von Lebensräumen und Arten ein.
Rhone im Pfynwald / ©: WWF Schweiz - Simon Schwarzenbach/Dani Heusser

Wallis

Ob im Rhone-Tal oder in den Seitentälern und entlang der Nebenflüsse, die Walliser Landschaft ist geprägt von der Nutzung der Wasserkraft. Der WWF engagiert sich für Nachhaltigkeit in diesem Bereich.

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