Alpenraum
Eine Region der Superlative: Vielfältige Lebensräume, ein einzigartiges Tier- und Pflanzenreich und gewaltige witterungsbedingte Prozesse.
Die Alpen sind die am meisten genutzten Gebirge der Welt. Dennoch beherbergen sie die grösste biologische Vielfalt in Europa. Der WWF hat den Alpenraum als eine vorrangige Ökoregion für den Erhalt der weltweiten Biodiversität identifiziert – sein Schutz ist essentiell. Die Ziele des WWF sind dabei:
- Schutz der in den Alpen typischen Pflanzen- und Tiergemeinschaften
- Erhalt der für Tiere und Pflanzen überlebensfähigen Populationen.
- Schutz zusammenhängender Lebensräume mit genügend grosser Fläche, um sich vorhersehbaren und unvorhersehbaren Einwirkungen anpassen zu können.
Werden Sie jetzt aktiv
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Mit einer Alpen-Patenschaft helfen Sie dem WWF diese wichtigen Lebensräume zu schützen.
Probleme und Lösungen
Tiere und Pflanzen
Wissenschaftler schätzen, dass in den Alpen mehr als 30‘000 Tier- und 13‘000 Pflanzenarten heimisch sind: Von winzigen Käfern bis hin zu Grossraubtieren und der kleinsten Baumart der Welt.
Oberhalb der Waldgrenze, im Bereich der alpinen Rasen und Schutthalden, herrschen besondere Lebensbedingungen: Die Vegetationszeit ist kurz und die Luft trocken, die Temperaturunterschiede sind riesig und die Winde kräftig. Es gibt nur wenig Humus und Nährstoffe.
Alpine Pflanzen haben besondere «Techniken» entwickelt, um in der harschen Umwelt zu überleben. Beispielsweise dient der Zwergwuchs als Schutz vor Wind und Schneedruck. Unter dem Boden aber weisen die meisten Alpenpflanzen ein weit verzweigtes Wurzelsystem auf.
Die Menschen haben durch Abholzung und Bodennutzung offene Gebiete geschaffen, wo sich neue Pflanzenarten und -gemeinschaften festgesetzt haben. Solange sie extensiv bewirtschaftet werden sind Trockenweiden und -wiesen Lebensraum für eine Vielfalt an seltenen und gefährdeten Pflanzenarten, unzähligen Schmetterlinge, Heuschrecken, Spinnen und andere kleiner Insekten.
Oberhalb der Waldgrenze, im Bereich der alpinen Rasen und Schutthalden, herrschen besondere Lebensbedingungen: Die Vegetationszeit ist kurz und die Luft trocken, die Temperaturunterschiede sind riesig und die Winde kräftig. Es gibt nur wenig Humus und Nährstoffe.
Alpine Pflanzen haben besondere «Techniken» entwickelt, um in der harschen Umwelt zu überleben. Beispielsweise dient der Zwergwuchs als Schutz vor Wind und Schneedruck. Unter dem Boden aber weisen die meisten Alpenpflanzen ein weit verzweigtes Wurzelsystem auf.
Die Menschen haben durch Abholzung und Bodennutzung offene Gebiete geschaffen, wo sich neue Pflanzenarten und -gemeinschaften festgesetzt haben. Solange sie extensiv bewirtschaftet werden sind Trockenweiden und -wiesen Lebensraum für eine Vielfalt an seltenen und gefährdeten Pflanzenarten, unzähligen Schmetterlinge, Heuschrecken, Spinnen und andere kleiner Insekten.
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© Wild Wonders of Europe /Grzegorz Lesniewski / WWF
Alpine chough (Pyrrhocorax graculus) on a rock, Hohe Tauern ...
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© Anton Vorauer / WWF-Canon
Sempervivum montanum from European Alps, South Tirol/Dolomites. ...
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© MEIER Ernst / WWF-Switzerland
Alpine anemone (Pulsatilla alpina)
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© Gernant Magnin / WWF-Netherlands
Ibex in French Alps.
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© Michèle Dépraz / WWF-Canon
Ferns, Sedges and Saxifrages in a wetland of the Hohe Tauern ...
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© © Elma Okic / WWF-Canon
Alpine flowers and Lyskamm, Switzerland Alpine flowers and Lyskamm ...
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© Wild Wonders of Europe /Grzegorz Lesniewski / WWF
Alpine ibex (Capra ibex ibex) portrait, Hohe Tauern National Park, ...
Leistungsausweis
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Zu Beginn des Projekts «Trockenwiesen am Monte Generoso» konnten knapp zwei Hektare national bedeutsamer Trockenwiesen wieder hergestellt werden. Nun sind es dank der Partnerschaft mit zwei aktiven Gemeinden 15 Hektare geworden: Die Trockenwiesen des gesamten Val Mara werden wieder bewirtschaftet und so langfristig gesichert.
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ZIEL 2010-2013
In den drei Schwerpunkt-Regionen des Europäischen Alpenprogramms in der Schweiz (Unterengadin, Sottoceneri und Wallis) werden Partnerschaften mit lokalen Akteuren etabliert, um Massnahmen zur Förderung der Biodiversität erfolgreich umzusetzen.
ZIELE 2011/2012
Im Sottoceneri sind mindestens zwei Massnahmen umgesetzt, die Arten- und Lebensraumvielfalt erhöhen.
Für das Engadin steht fest, in welchen Gemeinden der WWF Massnahmen umsetzt. Die wichtigsten Partner in diesen Gemeinden sind in die WWF-Arbeit eingebunden.
INDIKATOREN
Anzahl umgesetzte Massnahmen, die die Biodiversität in der Schwerpunktregion fördern. -
ZIELE 2011/2012
Sottoceneri Die Massnahmen zum Schutz der Trockenwiesen am Monte Generoso konnten erfolgreich abgeschlossen werden (insgesamt 15 Hektare Trockenwiesen renaturiert). 100% Engadin Die Verhandlungen mit möglichen Partner-Gemeinden sind noch im Gange. Es konnte noch kein Abschluss einer Partnerschaft verzeichnet werden. Die Umsetzung erster Massnahmen wird erst 2013 erwartet. 0%
Sottoceneri
Verstädterung und Verwälderung der Kulturlandschaft sind Kennzeichen des Sottoceneri. Grenzüberschreitend setzt sich der WWF für die Aufwertung und Vernetzung von Lebensräumen und Arten ein.
Wallis
Ob im Rhone-Tal oder in den Seitentälern und entlang der Nebenflüsse, die Walliser Landschaft ist geprägt von der Nutzung der Wasserkraft. Der WWF engagiert sich für Nachhaltigkeit in diesem Bereich.



























Mehr Informationen



Das grenzüberschreitende Bärenprojekt «Ursina»