Naturjuwel zwischen Italien und der Schweiz: Der WWF identifizierte das Sottoceneri als eine von 24 prioritären Regionen für den Erhalt der Biodiversität in den Alpen.
Eine eingehende Analyse hat folgende Hauptbedrohungen für die Biodiversität im Raum Sottoceneri aufgezeigt:
- Die Aufgabe der landwirtschaftlichen Tätigkeit, vor allem der extensiven Bewirtschaftung (Trockenwiesen und -weiden) sowie die Intensivierung und Mechanisierung auf den verbleibenden landwirtschaftlich genutzten Flächen, insbesondere beim Weinanbau.
- Die Ausdehnung der städtischen Siedlungsgebiete und Verbindungswege mit der daraus folgenden Zerstörung von Lebensräumen und fortschreitenden Isolierung verbliebener Habitate.
- Die Verdichtung des städtischen Raums, einhergehend mit dem Verschwinden wichtiger Grünflächen in den Städten.
- Die mangelnde Sensibilität in der Bevölkerung für die Biodiversität und deren Probleme.
- Das Zubetonieren von Wasserläufen und Seeufern.
- Die Verbreitung invasiver Pflanzen- und Tierarten.
- Homogene Wälder mit wenig Lichtungen und strukturierten Waldrändern.
- Übermässige Wasserentnahme für landwirtschaftliche, industrielle und Haushaltszwecke.



























Grossraubtiere in der Schweiz
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