Gemeinden verfügen über öffentliche Dächer, die sich für die Stromproduktion eignen würden. Der ... / ©: Holzimpuls/BZWWF

Energiewende in der Gemeinde

Die grosse Energiepolitik wird in Bern bestimmt. Bei der Umsetzung der Energiewende spielen die Gemeinden jedoch eine zentrale Rolle und können vorbildhaft vorausgehen.
Denn erneuerbare Energien und Energieeffizienz schonen nicht nur unser Klima, auch die regionale Wirtschaft und die Bevölkerung profitieren von dieser Entwicklung: Eine intakte Umwelt, höhere Lebensqualität, neue Arbeitsplätze und mehr Aufträge für das heimische Gewerbe sind die Folge. Wie das Beispiel Holzenergie zeigt: Von 100 investierten Franken bleiben 50 in der Region und 45 in der Schweiz. Nur gerade 5 Franken fliessen ins Ausland ab. Bei der Nutzung von Öl und Gas hingegen fliesst der grösste Teil des Geldes (60-70%) ins Ausland.

Wo steht Ihre Gemeinde? Engagieren Sie sich jetzt für eine nachhaltige Energiezukunft! Weiter unten finden Sie Factsheets und Musteranträge zu Energiemassnahmen wie auch weiterführende Links für die Arbeit in Ihrer Gemeinde. Zögern Sie nicht, bei Fragen die Projektleitung zu kontaktieren.
 

Energie-Stand

Die Energiewende hautnah erleben? Mieten Sie unseren Energie-Stand für eine öffentliche Veranstaltung in Ihrer Gemeinde oder eine Projektwoche in einer Schule!
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Projektbilanz

  • Im Gemeinde-Rating, welches im Rahmen der Earth Hour 2014 durchgeführt wurde, wurden Gemeinden betreffend ihrer öffentlichen Strassenbeleuchtung bewertet. Diese breit öffentlich angelegte Kampagne thematisierte Einsparungen im Bereich Energie-Effizienz und -Einsparung. Mehr als 10% der Schweizer Gemeinden haben daran teilgenommen, etwa 3 Mio. Schweizer EinwohnerInnen konnten damit erreicht werden. Das Rating zeigte auf, welche Gemeinden auf eine energieeffiziente Beleuchtung setzen (Top Drei sind St. Gallen, Uster und Köniz ) und wo noch Nachholbedarf besteht (Biel, Bern und Neuenburg ).
    Im WWF Schweiz fliessen die Ergebnisse nun in verschiedenen Projekte des WWF und unserer Partner ein. Das Bildungszentrum reagiert mit einem neuen Bildungsprogramm für Gemeinden in diesem Bereich.

  • ZIELE 2013/ 2014

    1. Den Spirit der Energiewende aufrecht erhalten: Mindestens 50% der WWF Sektionen haben mindestens ein Modul des Projektes „Gemeinde-Energie“ eingesetzt. Auf diese Weise werden in mindestens 50 Gemeinden gemeindepolitische Vorstösse im Sinne einer regionalen Energiewende ausgelöst.
    2. Die Strompolitik-Plattform unserstrom.ch führt zu mind. 200 Downloads von Muster-Vorstössen.

    Indikatoren:

    1. Prozentsatz der mitwirkenden WWF-Sektionen, Erweiterung; Anzahl Gemeinden.
    2. Anzahl Downloads von Muster-Vorstössen auf unserstrom.ch.

  • ZIELE 2012/2013

     

    Energiewende in den Gemeinden

    Nur  die Hälfte der WWF-Sektionen haben mindestens eins der drei bestehenden Massnahmen-Module (Erneuerbare, Effizienz und einheimische Energieversorgung) des Projektes „Energie-Gemeinde“ einsetzen können. Dieses niedrige Ergebnis erklärt sich durch eine Verschiebung des Fokus: die breit angelegte WWF-Kampagne „Earth Hour 2014“ hat viele Ressourcen gebunden. Durch die Earth Hour konnten jedoch zusätzliche Gemeinden erreicht werden, mit denen der Kontakt ab dem GJ 2014/2015 intensiviert werden soll.
         
     

    Downloads Mustervorstösse

    Die  Plattform unserstrom.ch richtet sich vor allem an politische Entscheidungsträger in Gemeinden und Kantonen. Sie soll als Ratgeber und Baukasten für die Einführung einer innovativen Energiepolitik dienen.
    Die geplante Erweiterung der Plattform für die französischsprachige Schweiz konnte im GJ 2013/2014 erfolgreich abgeschlossen werden. Der Zugriff liegt mit etwa 100 Downloads an Mustervorstössen jedoch 50% niedriger als erwartet. Zu erklären ist dies mit nicht ausreichenden Kommunikationsmassnahmen.

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