/ ©: Michèle Dépraz / WWF-Canon

Wasserprojekte

Der WWF setzt sich in verschiedenen Projekten für naturnahe Fliessgewässer ein. Sei es bei Revitalisierungen, beim Kampf um mehr Restwasser oder um negative Schwall-Sunk-Effekte (das sind starke Wasserstandsschwankungen) einzudämmen. Der WWF arbeitet bei seinen Projekten stets im engen Dialog mit verschiedenen Partnern. Die folgenden Projekte sind Beispiele für die WWF-Gewässerarbeit in der Schweiz:

 / ©: WWF / Sandra Brückner

Riverwatch

Die Bäche und Flüsse der Schweiz sind stark bedroht. Der WWF arbeitet mit freiwilligen Riverwatchern für lebendige und naturnahe Fliessgewässer. Für Natur und Mensch.
Rhone im Pfynwald / ©: Pierre Alain Oggier

Lebendige Rhone

Die Rhone gehört zu den am stärksten beeinträchtigten Flusseinzugsgebieten der Schweiz. Starke Korrekturen hinterliessen eine monotone, künstliche Flusslandschaft. Der WWF setzt sich bei der dritten Rhonekorrektion dafür ein, dass die Lebensader des Kantons Wallis wieder mehr Raum erhält und die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden.
Prallufer Rhein. / ©: Martin Guggisberg

Alpenrhein

Wegen der Kanalisierung und Regulierung des Alpenrheins vor über 100 Jahren haben unzählige Tier- und Pflanzenarten ihren Lebensraum verloren. So ist heute die Seeforelle trotz intensiver Aufwertungsmassnahmen stark bedroht. Und von einst 30 Fischarten in diesem Fluss sind 8 bereits ausgestorben und 11 weitere Arten stark bedroht. Der WWF setzt sich für einen lebendigen, naturnahen Alpenrhein ein.
Nase (Chondrostoma nasus) / ©: Armin Peter

Projekt Nase

Die Nase ist in der Schweiz akut bedroht. Die Bestände sind seit Jahren stark rückläufig. Die Gründe dafür sind vielfältig. In den verbauten Flüssen fehlen oft Laichplätze und Lebensräume für Jungfische. Der WWF setzt sich für die Revitalisierung der verbauten Lebensräume ein.
Bald wieder Lachse in der Schweiz? / ©: Michel Roggo

Lachs Comeback

Einst war der Lachs auch in Schweizer Fliessgewässern heimisch. In Deutschland ist seine Wiederansiedlung gelungen. Verschiedene Wanderhindernisse (Kraftwerke) verhindern aber die Rückkehr in seine ursprünglichen Laichgebiete in der Schweiz.

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