/ ©: Michèle Dépraz / WWF-Canon

Wasserprojekte

Der WWF setzt sich für naturnahe Fliessgewässer ein. Er will die weitere Verbauung der Flusslandschaften der Schweiz verhindern und die ökologisch wertvollsten Flüsse und Gewässer in einem guten Zustand erhalten. Dazu arbeitet der WWF im Dialog mit verschiedenen Partnern.

Leistungsausweis

  • Die längst überfällige Sanierung von trockenen Bach- und Flussbetten in der Schweiz geht voran. Der WWF hat erwirkt, dass die Talflüsse im Val Calanca und Misox zukünftig stärker mit Restwasser aus anliegenden Kraftwerken versorgt werden. Dieser erste Erfolg lässt hoffen, dass zukünftig weitere Verbesserungen von sanierungsbedürftige Restwasserstrecken erfolgen.

  • ZIEL 2010-2013

    In den als prioritär identifizierten Fliessgewässern und Flusslandschaften finden keine baulichen Eingriffe (Wasserkraftnutzung, Hochwasserschutz) statt, welche deren ökologischen Zustand beeinträchtigen.

    Indikatoren:  
    • Ökologische Beurteilung allfälliger baulicher Eingriffe

    ZIELE 2012/2013

    1. Die aus ökologischer Sicht prioritären Fliessgewässer und Flusslandschaften sind identifiziert und konkrete Vorschläge zum langfristigen Schutz dieser Gebiete liegen vor und werden in Zusammenarbeit mit geeigneten Partnern umgesetzt.
    2. Strategie und Arbeitsplan zur seriösen Prüfung neuer Kraftwerksprojekte liegen vor.
    Indikatoren:
    • Die Strategie zum Schutz der Gebiete liegt vor. 
    • Die laufenden regionalen Konzessionsverfahren für prioritäre Einzugsgebiete werden kontinuierlich verfolgt.

  • ZIEL 2010-2013

     

    Ökologischer Gewässerzustand

    Seit Beginn der Erhebung der Daten zu diesem Ziel, liegen keine Eingriffe in potentiell ökologisch wertvollen Gebieten vor. Eine zukünftige Präsenz des WWF ist dennoch bedeutend, um die gegenseitigen Interessen von Wasserkraft und Gewässerschutz in Einklang zu bringen.
         

    ZIELE 2012/2013

     

    Identifikation prioritärer Flusslandschaften; Umsetzung Schutzmassnahmen

    Eine Strategie zur Identifizierung von Schutzmöglichkeiten liegt derzeit nicht vor. Die Identifikation von prioritären Fluss-landschaften ist jedoch in Bearbeitung, um die Umsetzung von Schutzmassnahmen abschnittsweise mit Partnern durchzuführen.
         
     

    Prüfung neuer Kraftwerke

    Der WWF hat alle 12 vorliegenden Konzessionsverfahren geprüft.
         

Beispiele für Wasserprojekte

In verschiedenen Projekten, setzt sich der WWF für Revitalisierungen und den Kampf um mehr Restwasser ein oder engagiert sich, um negative Schwall-Sunk-Effekte (das sind starke Wasserstandsschwankungen) einzudämmen. Die folgenden Projekte sind Beispiele für die WWF-Gewässerarbeit in der Schweiz:
 / ©: WWF / Sandra Brückner

Riverwatch

Die Bäche und Flüsse der Schweiz sind stark bedroht. Der WWF arbeitet mit freiwilligen Riverwatchern für lebendige und naturnahe Fliessgewässer. Für Natur und Mensch.
Rhone im Pfynwald / ©: Pierre Alain Oggier

Lebendige Rhone

Die Rhone gehört zu den am stärksten beeinträchtigten Flusseinzugsgebieten der Schweiz. Starke Korrekturen hinterliessen eine monotone, künstliche Flusslandschaft. Der WWF setzt sich bei der dritten Rhonekorrektion dafür ein, dass die Lebensader des Kantons Wallis wieder mehr Raum erhält und die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden.
Chondrostoma nasus / ©: Armin Peter

Projekt Nase

Die Nase ist in der Schweiz akut bedroht. Die Bestände sind seit Jahren stark rückläufig. Die Gründe dafür sind vielfältig. In den verbauten Flüssen fehlen oft Laichplätze und Lebensräume für Jungfische. Der WWF setzt sich für die Revitalisierung der verbauten Lebensräume ein.
Der WWF will den Lachs zurück inb die Schweiz bringen.  / ©: Michel Roggo

Lachs Comeback

Einst war der Lachs auch in Schweizer Fliessgewässern heimisch. In Deutschland ist seine Wiederansiedlung gelungen. Verschiedene Wanderhindernisse (Kraftwerke) verhindern aber die Rückkehr in seine ursprünglichen Laichgebiete in der Schweiz.

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4 der 5 schmutzigsten Kraftwerke Europas stehen in Deutschland, von wo CH viel Strom importiert. http://t.co/qKLYulOx8O
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