So reduziert beispielsweise Coop die Menge an eingeflogenen Produkten massiv und hat einen Aktionsplan zur Reduktion dieser Produkte bis 2012 erstellt. Aus Qualitätsgründen und mangels Alternativen werden dennoch einige Produkte eingeflogen. Diese werden aber mit dem Logo «by-air» gekennzeichnet und CO2-kompensiert.
Ein Beispiel dafür sind Grünspargeln aus Südamerika. Die Kosten für die Kompensation werden dem Einkauf belastet. Da dies teuer ist, bemühen sich die Verantwortlichen die Flugtransporte zu minimieren. Dass dies auch tatsächlich wirkt, zeigt der Rückgang der eingeflogenen Güter um 14 Prozent im Jahr 2009.
Kompensieren ist nicht gleich kompensieren
Der WWF und seine Partner wählen die besten Projekte fürs Kompensieren aus. Dies gewähren so genannte Goldstandard-Projekte. Goldstandard ist das «Bio Suisse» Label für CO2-Kompensationen. Die Organisation, welche das Label vergibt, wird von über 60 NGOs getragen und vergibt das Label nur, wenn folgende strengen Bedingungen erfüllt werden:- Das Projekt trägt zu zusätzlichen CO2-Reduktionen bei.
- Das Projekt involviert und beteiligt die lokale Bevölkerung.
- Das Projekt trägt zum Aufbau von Know-how und Erfahrungen mit einfachen Technologien in Entwicklungs- oder Schwellenländern bei.
- Das Projekt nimmt Rücksicht auf die Natur. Wo immer möglich trägt es zur Erhaltung und Förderung der Biodiversität bei.


























