Die Überfischung der Weltmeere ist zu einem dringlichen Umweltproblem geworden. Nur unter Einbezug engagierter Unternehmen können die weltweiten Fischbestände erhalten bleiben.
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Jährlich werden in der Schweiz rund 900 Millionen Liter Mineralwasser getrunken, 300 Millionen Liter davon werden aus dem Ausland importiert. Leitungswasser ist bis zu 1000 Mal ökologischer, da es ohne Strassentransport auskommt.
In der WWF Seafood Group schliessen sich Unternehmen zusammen, die ihr Fischangebot auf Fische aus nachhaltig befischten Wildbeständen und umweltverträglichen Zuchten umstellen wollen.
Fischzucht ist für die Welternährung unverzichtbar. Der WWF setzt sich dabei für Umweltstandards ein. Mit ASC hat man ein Label mit Mindeststandards geschaffen, welches es noch auszubauen gilt.
Drei Viertel der kommerziell genutzten Fischbestände rund um den Globus sind überfischt oder stehen kurz davor. Der WWF unterstützt MSC, das derzeit strengste Label, um die Fischerei in geregelte Bahnen zu lenken.
Süsswasser
Die weltweite Landwirtschaftsproduktion lässt sich langfristig nur sicherstellen, wenn mit der Ressource Wasser schonender und ökonomischer umgegangen wird. Einer der gewaltigsten «Wasserfresser» weltweit ist die Baumwollproduktion.
Zusammen mit global bedeutenden Abnehmern von Baumwolle und Baumwollprodukten (zur Zeit 10 Prozent des globalen Marktvolumens) wurden Kriterien definiert, um den konventionellen Anbau aus ökologischer und sozialer Sicht zu verbessern. Der WWF ist Initiant und Mitbegründer der Better Cotton Initiative.
Mit naturemade kaufen Sie Strom, der ausschliesslich aus erneuerbaren Quellen stammt. Der WWF hat das Label mitbegründet und ist Mitglied des Trägervereins.
Sei es die Renaturierung eines Flussarms in der Schweiz, die Erprobung neuer schonender Fangmethoden oder die Unterschutzstellung eines Küstengebiets – Für Firmen bieten sich verschiedene Möglichkeiten ein WWF-Wasser-Projekt zu unterstützen. Beispielsweise unterstützt Coop die Revitalisierung der Bünz.