Fischzucht ist für die Welternährung unverzichtbar. Der WWF setzt sich dabei für Umweltstandards ein. Mit ASC hat man ein Label mit Mindeststandards geschaffen, welches es noch auszubauen gilt.
Ungefähr 950 Millionen Menschen sind weltweit von Fisch als wichtigste Proteinquelle abhängig. Und die Nachfrage wird sich in den nächsten 40 Jahre nicht zuletzt wegen des Bevölkerungswachstums noch verdoppeln. Bereits heute sind aber bereits 85 Prozent der Wildfischbestände übernutzt oder stehen kurz davor. Der Ruf nach mehr Fisch aus Aquakulturen liegt deshalb auf der Hand. Deren Anteil liegt heute bereits bei fast 50 Prozent – gemäss dem FAO Bericht «State of the World Fisheries and Aquaculture» (2010).
Doch mit Zuchten wachsen auch Umweltprobleme, wie beispielsweise die Verschmutzung der Gewässer mit Chemikalien und Antibiotika, der hohe Einsatz von Fischöl und -mehl als Futter, welcher wiederum zur Überfischung beiträgt, oder der Kahlschlag wertvoller Mangrovenwälder, welche Kinderstube vieler Fischarten sind.
Der WWF initiierte deshalb im Jahr 2004 einen Dialog für umweltgerechtere Aquakulturen. Daraus entwickelte sich 2009 der Aquaculture Stewardship Council (ASC). Der ASC ist eine breit abgestützte, unabhängige Organisation, welche die Standards setzt.
Doch mit Zuchten wachsen auch Umweltprobleme, wie beispielsweise die Verschmutzung der Gewässer mit Chemikalien und Antibiotika, der hohe Einsatz von Fischöl und -mehl als Futter, welcher wiederum zur Überfischung beiträgt, oder der Kahlschlag wertvoller Mangrovenwälder, welche Kinderstube vieler Fischarten sind.
Der WWF initiierte deshalb im Jahr 2004 einen Dialog für umweltgerechtere Aquakulturen. Daraus entwickelte sich 2009 der Aquaculture Stewardship Council (ASC). Der ASC ist eine breit abgestützte, unabhängige Organisation, welche die Standards setzt.



























ASC International
Fische und Meeresfrüchte