/ ©: Karin Grünig/BZ WWF

Bildungszentrum

Das Bildungszentrum WWF ist ein Kompetenzzentrum für Bildung, Beruf und Umwelt mit Sitz in Bern und Lausanne.
Der WWF ist die einzige Umweltorganisation mit einem institutionalisierten Bildungszentrum. Seit 20 Jahren bietet das Bildungszentrum WWF Kurse und Lehrgänge an und ist ein wichtiger Akteur für berufsorientierte Weiterbildung in Bezug auf Umwelt und nachhaltige Entwicklung.

Dabei konzentriert sich das Bildungszentrum WWF auf die Schwerpunkte Cleantech, Green Economy sowie Biodiversität. Nebst den Fachkursen und Weiterbildungen bietet es auch konzeptionelle Beratungen und innerbetriebliche Weiterbildungen für Institutionen, Verbände, Unternehmen und Gemeinden an.

Das Bildungszentrum WWF hat seinen Sitz in Bern und in Lausanne. Es vermietet in nächster Nähe zum Bahnhof Bern stimmungsvolle Räume für Sitzungen und Konferenzen. 

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Bildungszentrum WWF Report 12/13 / ©: Annette Bouteiller/ BZ WWF
Bildungszentrum WWF Report 12/13
© Annette Bouteiller/ BZ WWF
  • Im Bereich Sustainable Finance (Nachhaltige Finanzwirtschaft) arbeiten drei renommierte Schweizer Hochschulen mit dem WWF zusammen: Der WWF entwickelte Module zu diesem Thema und führte diese in betriebswirtschaftlichen Bachelor- und Masterstudiengängen zusammen mit den Partnerinstituten erfolgreich durch.
  • Ziele 2013/2014

    1. Lehrgang Umweltberatung und -kommunikation: Berufsleute qualifizieren sich fachlich und kommunikativ, um als professionelle Umweltberaterinnen oder Umweltkommunikatoren viele Menschen erreichen zu können.
    2. Zertifikatskurs Umwelterwachsenenbildner und Kurse für MultiplikatorInnen: Umweltfachleute qualifizieren sich, um wirkungsvoll Kompetenzen und Anstösse für Umwelthandeln zu vermitteln.
    3. Kurse zu Energie, Biodiversität und nachhaltiger kommunaler Entwicklung: Berufsleute aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik erarbeiten sich die notwenigen Handlungskompetenzen, um in ihrer Berufspraxis einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten.
    4. Informations- und Beratungsangebote: StudienabgängerInnen und Berufsleute erhalten die notwenigen Informationen und Beratungen, um zielgerichtet ihre Laufbahn im Bereich Umwelt und Nachhaltige Entwicklung voranzutreiben.
    5. Bildungsreformen: Spürbare Einflussnahme auf die Bildungspolitik zur Aufnahme von Kompetenzen und Themen im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit.
    Indikatoren:  
    1. Anzahl Teilnehmertage (= Anzahl Teilnehmende x Anzahl Kurstage) im Lehrgang
    2. Anzahl Teilnehmertage im Zertifikatskurs und in den Kursen für MultiplikatorInnen.
    3. Anzahl Teilnehmertage in den Kursen zu Energie, Biodiversität und nachhaltige kommunale Entwicklung.
    4. Anzahl erreichte Personen mit Informations- und Beratungsangeboten.
    5. Verankerung von Nachhaltigkeitskompetenzen in der Volksschule; Anzahl Interventionen bei relevanten Gesetzesrevisionen im Bildungsbereich.

  • Ziele 2013/2014

     

    Lehrgang und Zertifikatskurs

    In der Romandie und der Deutschschweiz besuchten insgesamt 43 Personen (Ziel: 48) den Lehrgang „Umweltberatung und -kommunikation". Nach zwei Jahren Umweltberufspraxis können sie mit dieser Ausbildung die Berufsprüfung zum eidg. Fachausweis UmweltberaterIn absolvieren und als Multiplikatoren arbeiten.
     

    Zertifikatskurs Umwelterwachsenen-bildnerIn und MultiplikatorInnen

    Den Zertifikatskurs Umwelt-Erwachsenenbildung mit SVEB-Abschluss besuchten 20 Personen (Ziel: 28). Neu wurde in der Romandie zusätzlich der Kurs „Changer les comportements“ erfolgreich durchgeführt und von 26 Personen besucht (Ziel: 24). Dieser Kurs verfolgt einen neuen Ansatz und zielt auf die Verhaltenssensibilisierung durch Multiplikator/innen.
     

    Kurse zu Energie, Biodiversität und nachhaltige kommunale Entwicklung

    Insgesamt nahmen 160 Personen an ein- bis sechstägigen Kursen zu den Themen klimagerechtes Sanieren, Solarenergie, Biodiversität und Green IT teil. Damit wurden 258 Teilnehmertage (Ziel: 600) erreicht. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage zeigte, dass die Mehrheit dieser Teilnehmenden ihr gelerntes Wissen tatsächlich umsetzt und z.B. ihr Haus nach energieeffizienten Standards renoviert.
     

    Informations- und Beratungsangebote

    An den insgesamt vier Umweltjobs-Tagungen nahmen 154 Personen (Ziel: 160) teil und 19 Personen (Ziel: 20) wurden in einem persönlichen Gespräch über ihre Weiterbildungsmöglichkeiten beraten. Diese gute Auslastung zeigt die nach wie vor hohe Nachfrage nach dieser Dienstleistung. Zusätzlich wurde mit dem Lernvideo „Check Your Phone – Wie nachhaltig ist das Smartphone?“ ein Lehrmittel lanciert, um Berufsschüler/innen für das Thema Nachhaltigkeit zu sensibilisieren.
     

    Bildungsreformen

    Als Mitglied der Bildungskoalition NGO engagiert sich das Bildungszentrum WWF für die Verankerung von Nachhaltigkeitsthemen in allen Bildungsstufen. Insgesamt wurden sechs politische Interventionen durchgeführt. Ein Beispiel ist die Vernehmlassungsantwort zum neuen Weiterbildungsgesetz. Mit seinem Engagement hat der WWF dazu beigetragen, dass Bildung für Nachhaltige Entwicklung im Lehrplan 21 verankert ist. Das Ziel ist damit vollständig erreicht.


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