Spitsbergen (Svalbard) arctic archipelago, Norway. / ©: WWF-Canon / Sindre Kinnerød

Polargebiete

In der Arktis zeigt sich der Klimawandel besonders deutlich: Die Meereseisfläche schmilzt immer schneller ab. Rechnerisch wird die Arktis im Sommer 2030 gar eisfrei sein. Ein Todesurteil für unzählige Eisbären.
Die Polargebiete sind riesige Süsswasserspeicher. Schmilzt das Eis in den Polargebieten ab, so verändert sich auch der Salzgehalt des Meerwassers. Das hat Einfluss auf den warmen polwärts fliessenden Golfstrom, der sozusagen die «Zentral-heizung» für Europa ist. Das kalte, salzreiche Meerwasser des Nordatlantik sinkt aufgrund seiner Dichte ab und schiebt es in der Tiefe in Richtung Äquator. In seinem Sog strömt warmes Wasser aus dem Süden nach, das sich dann ebenfalls abkühlt und absinkt.

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Und den Eisbären schmilzt das Eis förmlich unter den Pfoten weg. Eisbären verbringen den Grossteil ihres Lebens auf dem Packeis. Hier jagen sie nach ihrer Beute, den Robben. Den Hauptteil ihrer jährlichen Futtermenge nehmen sie zwischen April und Mitte Juni zu sich. Während der Sommerzeit, wenn sich die Bären wegen der Eisschmelze vom Packeis auf das Festland zurückziehen, fasten sie manchmal monatelang.
 / ©: Paul Nicklen / National Geographic Stock / WWF-Canada
Eisbären auf Eisscholle:
© Paul Nicklen / National Geographic Stock / WWF-Canada

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