Areuabach Splitbild
Areuabach

Eine unserer Gewässerperlen

Rauschende Wasser - der Areuabach

Abwechslungsreich windet sich der Areuabach durch das längste noch unerschlossene Tal Graubündens - folgen Sie seinem Lauf.

Ausflugstipp

Diese Tour führt Sie am höchsten Punkt auf eine Höhe von über 2400 m. Achten Sie also auf gute Wetter-Bedingungen, wenn Sie diese Tour planen. Starten Sie in Nufenen bei der Mündung des Areuabach in den Hinterrhein. Von dort aus führt Sie eine ausgedehnte und anspruchsvolle Wanderung durch das Val Curciusa zum San Bernardino.

Zum Fluss

Der wilde Areuabach ist die Seele des Val Curciusa. Gewässer wie der Areuabach sind eine wahre Rarität: Ein komplett intakter Bergbach mit Schluchten, Becken, schnell fliessendem rauschendem Wasser und sogar einem Wasserfall. Doch auch ruhige Abschnitte finden sich hier. In den hochgelegenen Auengebieten mit ihren wunderschönen Schwemmebenen - Gebieten, die bei Hochwasser überflutet werden - schlängelt sich das Wasser durch das hier flacher werdende Tal. Im oberen Bereich können sogar wertvolle Moorgebiete bestaunt werden.

Rauschendes Wasser im Val Curciusa

Das ungezähmte Tal mit dem alpinen Wildbach ist eine Seltenheit – und wäre vor 20 Jahren fast zerstört worden. Peter Lüthi, der damalige Regionalkoordinator des WWF Graubünden, erzählt von seinem Engagement für diese einzigartige Gewässerperle. Mit breiter Unterstützung der Bevölkerung konnte ein Wasserkraftwerk im Tal verhindert werden. Dank dem erfolgreichen Zusammenspiel der Bevölkerung und Naturschutzorganisationen ist das Val Curciusa immer noch unerschlossen, der Areuabach wild und die Natur spektakulär.

Wussten Sie, dass...

… der Areuabach auf seiner gesamten Länge für die Natur unfassbar wertvoll ist? In der Schweiz gibt es nur noch wenige Gewässer, die man von der Quelle bis zur Mündung als Gewässerperlen bezeichnen kann. Der Areuabach ist deshalb eine absolute Seltenheit und trotzdem noch ungeschützt.

Was Sie sonst noch tun können

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Die Alpen sind ein schillerndes Naturjuwel. Wir schützen sie, damit die Natur durch die menschliche Nutzung nicht verarmt.

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