/ ©: Karin Grünig/BZ WWF

Bildungszentrum

Neues Engagement des WWF in der Bildung

Der WWF wird in der Bildung ab Juli 2015 neue Schwerpunkte setzen:
  • als Partner von Bildungsinstitutionen das Umweltwirkungspotential fördern
  • sich in der Bildungs-, Forschungs- und Innovationspolitik engagieren
  • Projekte von Hochschul- und Lehrgangabgänger/innen unterstützen
Das Bildungszentrum WWF wird es in dieser Form nicht mehr geben. Die bisherigen Angebote werden von sanu future learning AG und anderen Bildungsanbietern im Bereich Umwelt übernommen und in einer Partnerschaft mit dem WWF durchgeführt. Kurse für Freiwillige wird der WWF weiterhin selber durchführen.

Das Bildungszentrum WWF vermietet in nächster Nähe zum Bahnhof Bern stimmungsvolle Räume für Sitzungen und Konferenzen. 

► zu unseren Kursangeboten für Berufs- und Fachleute
► zu unseren Dienstleistungen für Institutionen, Verbände und Firmen 
► zu unserem Konferenzservice für Besucherinnen und Besucher
 
 / ©: Pascal Pendl/BZ WWF
Jahresbericht 13/14
© Pascal Pendl/BZ WWF
  • Im Bereich Sustainable Finance (Nachhaltige Finanzwirtschaft) arbeiten drei renommierte Schweizer Hochschulen mit dem WWF zusammen: Der WWF entwickelte Module zu diesem Thema und führte diese in betriebswirtschaftlichen Bachelor- und Masterstudiengängen zusammen mit den Partnerinstituten erfolgreich durch.
  • Ziele 2013/2014

    1. Lehrgang Umweltberatung und -kommunikation: Berufsleute qualifizieren sich fachlich und kommunikativ, um als professionelle Umweltberaterinnen oder Umweltkommunikatoren viele Menschen erreichen zu können.
    2. Zertifikatskurs Umwelterwachsenenbildner und Kurse für MultiplikatorInnen: Umweltfachleute qualifizieren sich, um wirkungsvoll Kompetenzen und Anstösse für Umwelthandeln zu vermitteln.
    3. Kurse zu Energie, Biodiversität und nachhaltiger kommunaler Entwicklung: Berufsleute aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik erarbeiten sich die notwenigen Handlungskompetenzen, um in ihrer Berufspraxis einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten.
    4. Informations- und Beratungsangebote: StudienabgängerInnen und Berufsleute erhalten die notwenigen Informationen und Beratungen, um zielgerichtet ihre Laufbahn im Bereich Umwelt und Nachhaltige Entwicklung voranzutreiben.
    5. Bildungsreformen: Spürbare Einflussnahme auf die Bildungspolitik zur Aufnahme von Kompetenzen und Themen im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit.
    Indikatoren:  
    1. Anzahl Teilnehmertage (= Anzahl Teilnehmende x Anzahl Kurstage) im Lehrgang
    2. Anzahl Teilnehmertage im Zertifikatskurs und in den Kursen für MultiplikatorInnen.
    3. Anzahl Teilnehmertage in den Kursen zu Energie, Biodiversität und nachhaltige kommunale Entwicklung.
    4. Anzahl erreichte Personen mit Informations- und Beratungsangeboten.
    5. Verankerung von Nachhaltigkeitskompetenzen in der Volksschule; Anzahl Interventionen bei relevanten Gesetzesrevisionen im Bildungsbereich.

  • Ziele 2013/2014

     

    Lehrgang und Zertifikatskurs

    In der Romandie und der Deutschschweiz besuchten insgesamt 43 Personen (Ziel: 48) den Lehrgang „Umweltberatung und -kommunikation". Nach zwei Jahren Umweltberufspraxis können sie mit dieser Ausbildung die Berufsprüfung zum eidg. Fachausweis UmweltberaterIn absolvieren und als Multiplikatoren arbeiten.
     

    Zertifikatskurs Umwelterwachsenen-bildnerIn und MultiplikatorInnen

    Den Zertifikatskurs Umwelt-Erwachsenenbildung mit SVEB-Abschluss besuchten 20 Personen (Ziel: 28). Neu wurde in der Romandie zusätzlich der Kurs „Changer les comportements“ erfolgreich durchgeführt und von 26 Personen besucht (Ziel: 24). Dieser Kurs verfolgt einen neuen Ansatz und zielt auf die Verhaltenssensibilisierung durch Multiplikator/innen.
     

    Kurse zu Energie, Biodiversität und nachhaltige kommunale Entwicklung

    Insgesamt nahmen 160 Personen an ein- bis sechstägigen Kursen zu den Themen klimagerechtes Sanieren, Solarenergie, Biodiversität und Green IT teil. Damit wurden 258 Teilnehmertage (Ziel: 600) erreicht. Eine verzögerte Angebotsentwicklung auf Grund der Neubesetzung der Studienleitung sowie zu wenig Interesse an den Lehrgängen sind Gründe für die tiefe Zielerreichung. Um die Buchung der Kurse zu verbessern wird neu mit drei weiteren Bildungsanbietern zusammengearbeitet. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage zeigte, dass die Mehrheit dieser Teilnehmenden ihr gelerntes Wissen tatsächlich umsetzt und z.B. ihr Haus nach energieeffizienten Standards renoviert.
     

    Informations- und Beratungsangebote

    An den insgesamt vier Umweltjobs-Tagungen nahmen 154 Personen (Ziel: 160) teil und 19 Personen (Ziel: 20) wurden in einem persönlichen Gespräch über ihre Weiterbildungsmöglichkeiten beraten. Diese gute Auslastung zeigt die nach wie vor hohe Nachfrage nach dieser Dienstleistung. Zusätzlich wurde mit dem Lernvideo „Check Your Phone – Wie nachhaltig ist das Smartphone?“ ein Lehrmittel lanciert, um Berufsschüler/innen für das Thema Nachhaltigkeit zu sensibilisieren.
     
     

    Bildungsreformen

    Im Rahmen der Bildungskoalition wurden sechs politische Interventionen durchgeführt. Ein Beispiel ist die Vernehmlassungsantwort zum neuen Weiterbildungsgesetz. Mit seinem Engagement hat der WWF dazu beigetragen, dass Bildung für Nachhaltige Entwicklung im Lehrplan 21 verankert ist.
     


Kontakt in Bern

Abonnieren Sie den WWF Newsletter

Kompakt und aktuell: Ihre WWF News per E-Mail. Melden Sie sich jetzt an!

Werden Sie unser Fan


Dem WWF auf Twitter folgen

Zitat zum Sonntag: ʺDer Offene findet für jedes Problem eine Lösung. Der Verschlossene findet für jede Lösung ein Problem.ʺ (A. Einstein)
vor 12 Stunden @WWF_Schweiz

Helfen Sie uns, die Wälder weltweit zu schützen

Alpen

Ihre Spende an den WWF kann steuerlich geltend gemacht werden.